Resultaten voor 'adalbert stifter'

468 resultaten
  1. Bergkristall (Der heilige Abend)
    1. Adalbert , Stifter

    Bergkristall (Der heilige Abend)

    Adalbert Stifters "Bergkristall", ursprünglich unter dem Titel "Der heilige Abend" bekannt und später in die Sammlung "Bunte Steine" aufgenommen, erzählt von den Kindern Konrad und Sanna, die am Weihnachtsabend im Hochgebirge in Schnee und Eis geraten. In ruhiger, präziser Prosa verbindet Stifter dörfliche Sozialordnung, kindliche Wahrnehmung und die erhabene Gleichgültigkeit der Natur. Die Novelle steht im Kontext des österreichischen Biedermeier und des poetischen Realismus, überschreitet diese Kategorien jedoch durch ihre symbolische Verdichtung. Stifter, 1805 im böhmischen Oberplan geboren, war nicht nur Schriftsteller, sondern auch Maler, Pädagoge und Schulinspektor. Seine genaue Naturbeobachtung, sein Interesse an Erziehung und seine Überzeugung vom "sanften Gesetz" prägen diese Erzählung wesentlich. Die Erfahrung von Landschaft als moralischem und metaphysischem Raum dürfte seine Gestaltung des Gebirges ebenso beeinflusst haben wie seine lebenslange Suche nach Maß, Ordnung und Versöhnung. "Bergkristall" empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die eine kurze, doch vielschichtige Erzählung von großer sprachlicher Klarheit suchen. Das Buch ist Weihnachtsgeschichte, Naturstudie und ethische Parabel zugleich: still, eindringlich und von bleibender literarischer Autorität.

    € 7,90
  2. Bergkristall
    1. Adalbert , Stifter

    Bergkristall

    Adalbert Stifters Bergkristall, in der endgültigen Fassung 1853 in den Bunten Steinen erschienen, erzählt von den Geschwistern Konrad und Sanna, die sich am Heiligen Abend im Hochgebirge verirren. Die scheinbar schlichte Rettungsgeschichte entfaltet sich als kunstvoll komponierte Erzählung über Natur, Gemeinschaft und kindliche Wahrnehmung. Stifters ruhiger, präziser Stil, seine berühmte Dinggenauigkeit und moralische Zurückhaltung verorten den Text im poetischen Realismus, zugleich aber in einer Tradition religiös grundierter Naturbetrachtung. Stifter, 1805 in Oberplan geboren, kannte die Landschaften des Böhmerwaldes und der Alpen aus eigener Anschauung. Als Lehrer, Maler, Schulinspektor und Erzähler verband er pädagogische Sensibilität mit einem ausgeprägten Sinn für Form, Maß und sittliche Ordnung. Bergkristall spiegelt seine Überzeugung, dass das Kleine, Alltägliche und scheinbar Ereignisarme eine tiefere ethische und metaphysische Bedeutung bergen kann. Dieses Buch empfiehlt sich Lesern, die keine bloße Abenteuererzählung suchen, sondern eine konzentrierte literarische Meditation über Angst, Vertrauen, Fremdheit und Versöhnung. Bergkristall ist ein stilles Meisterwerk: zugänglich in der Handlung, anspruchsvoll in der Struktur und von bleibender Schönheit in seiner Darstellung der Natur.

    € 7,40
  3. Der Hagestolz
    1. Adalbert , Stifter

    Der Hagestolz

    Der Hagestolz entfaltet als kunstvoll komponierte Erzählung den Weg des jungen Victor zu Selbstprüfung und sittlicher Reife. In der Begegnung mit dem alternden, vereinsamten Junggesellen spiegelt Stifter die Versuchung eines Lebens ohne Bindung gegen die heilende Kraft von Familie, Erinnerung und maßvoller Liebe. Sein ruhiger, präziser Stil, die bedeutungsvolle Landschaftsschilderung und die behutsame psychologische Führung verorten das Werk im Biedermeier und bereiten zugleich den poetischen Realismus vor. Adalbert Stifter, 1805 im böhmischen Oberplan geboren, war nicht nur Erzähler, sondern auch Pädagoge, Maler und Denkmalpfleger. Seine Erfahrung als Lehrer und sein geschulter Blick für Naturformen prägen diese Novelle deutlich. Biographisch bedeutsam sind zudem Stifters Interesse an Erziehung, Ordnung und innerer Disziplin sowie seine wiederkehrende Auseinandersetzung mit Entsagung, verfehltem Leben und der moralischen Bedeutung häuslicher Bindungen. Empfohlen sei Der Hagestolz allen Lesern, die in scheinbar stillen Erzählungen große ethische Spannungen entdecken möchten. Das Buch belohnt geduldige Aufmerksamkeit mit feiner Symbolik, klarer Prosa und einer zeitlosen Frage: Wie gelingt ein Leben, das Freiheit nicht mit Vereinsamung verwechselt?

    € 8,60
  4. Der Hagestolz (Ein Bildungsroman)
    1. Adalbert , Stifter

    Der Hagestolz (Ein Bildungsroman)

    Der Hagestolz entfaltet in konzentrierter Form einen Bildungsweg: Der junge Viktor wird aus vertrauter häuslicher Geborgenheit zu seinem vereinsamten Oheim gerufen, einem reichen Junggesellen, dessen Leben von Besitz, Verzicht und verfehlter Liebe geprägt ist. In der Begegnung der Generationen prüft Stifter die Voraussetzungen gelingender Reife: Dankbarkeit, Maß, Bindungsfähigkeit und die Abwehr egoistischer Selbstgenügsamkeit. Der ruhige, bildhaft genaue Stil, die sorgfältige Natur- und Raumzeichnung sowie die moralische Architektur verankern die Erzählung im österreichischen Biedermeier und machen sie zugleich zu einem Bildungsroman in Miniatur. Adalbert Stifter, 1805 im böhmischen Oberplan geboren und 1868 in Linz gestorben, war Erzähler, Maler, Pädagoge und Schulinspektor. Seine Erfahrungen zwischen ländlicher Herkunft, Wiener Bildung und amtlicher Erziehungsarbeit schärften seinen Blick für Charakterbildung, soziale Verantwortung und die heilende Ordnung des Alltäglichen. Der Hagestolz spiegelt Stifters zentrale Überzeugung vom "sanften Gesetz": Nicht dramatische Umstürze, sondern stille sittliche Kräfte formen den Menschen. Empfohlen sei dieses Werk allen Leserinnen und Lesern, die hinter der scheinbaren Schlichtheit klassischer Prosa philosophische Genauigkeit suchen. Stifter zeigt, wie eine Lebensentscheidung aus Erinnerung, Prüfung und Zuneigung hervorgeht. Wer Bildungsroman nicht als Abenteuer des Äußeren, sondern als langsame Klärung des Inneren versteht, findet hier eine leise, nachhaltige Meistererzählung.

    € 9,10
  5. Die Mappe meines Urgroßvaters (Ein Tagebuch aus dem Anfang des 18. Jahrhunderts)
    1. Adalbert , Stifter

    Die Mappe meines Urgroßvaters (Ein Tagebuch aus dem Anfang des 18. Jahrhunderts)

    Adalbert Stifters Die Mappe meines Urgroßvaters entwirft in der Form eines aufgefundenen Familienpapiers ein Tagebuch aus dem frühen 18. Jahrhundert. Aus privater Erinnerung, ärztlicher Erfahrung, Landschaftsbeobachtung und moralischer Selbstprüfung entsteht ein stilles historisches Panorama. Stifters Prosa ist langsam, genau und bildhaft; sie gehört in den Kontext des österreichischen Biedermeier und des poetischen Realismus, überschreitet diesen jedoch durch ihre Reflexion über Überlieferung, Zeit und sittliche Ordnung. Stifter, 1805 in Oberplan im Böhmerwald geboren, war Schriftsteller, Maler, Pädagoge und später Schulrat in Linz. Seine Herkunft aus einer Grenzlandschaft, sein naturkundlich geschulter Blick und seine lebenslange Beschäftigung mit Erziehung, Erinnerung und Maß prägten dieses Werk. Die Mappe verbindet seine Liebe zu alten Dokumenten und Familiengeschichten mit dem Gedanken des "sanften Gesetzes", das im Kleinen die Ordnung des Ganzen sichtbar macht. Dieses Buch empfiehlt sich Lesern, die historische Erzählkunst ohne äußere Effekthascherei schätzen. Es verlangt Geduld, belohnt sie aber mit einer seltenen Verbindung aus Genauigkeit, Innerlichkeit und kulturellem Gedächtnis.

    € 10,40
  6. Der Waldsteig (Liebesgeschichte aus dem 19. Jahrhundert)
    1. Adalbert , Stifter

    Der Waldsteig (Liebesgeschichte aus dem 19. Jahrhundert)

    Der Waldsteig erzählt von einem kränklichen, weltabgewandten Stadtmenschen, dessen Gang in die ländliche Natur zu einer seelischen und körperlichen Wandlung wird. Auf dem unscheinbaren Pfad des Waldes begegnen sich Heilung, Liebe und moralische Reifung; das Liebesgeschehen erscheint nicht als dramatische Leidenschaft, sondern als stille Ordnung der Empfindungen. Stifters Prosa verbindet genaue Naturbeobachtung, sanfte Ironie und eine klassisch gebändigte Form. Im Kontext des Biedermeier und des frühen poetischen Realismus wird das Private zum Schauplatz ethischer Bildung. Adalbert Stifter, 1805 in Oberplan geboren, war Maler, Pädagoge und einer der feinsten Erzähler des 19. Jahrhunderts. Seine Herkunft aus der böhmischen Landschaft, seine Beschäftigung mit Kunst und Erziehung sowie sein Vertrauen in Maß, Geduld und sittliche Selbstformung prägen auch dieses Werk. Der Wald ist bei ihm nie bloße Kulisse, sondern eine lesbare Ordnung, in der der Mensch zu sich selbst finden kann. Empfohlen sei Der Waldsteig allen Lesern, die eine leise, präzise und geistig anspruchsvolle Liebesgeschichte suchen. Wer Stifters langsame Kunst annimmt, entdeckt eine Erzählung über Genesung, Zuneigung und die heilende Macht einer aufmerksam wahrgenommenen Welt.

    € 8,00
  7. Die Narrenburg (Historischer Roman)
    1. Adalbert , Stifter

    Die Narrenburg (Historischer Roman)

    "Die Narrenburg" entfaltet als historisch grundierte Erzählung die Begegnung von Gegenwart und Überlieferung: Eine alte Burg, ihre Dokumente, Räume und Legenden werden zum Schauplatz einer Erforschung adliger Herkunft, menschlicher Verirrung und moralischer Ordnung. Stifters Stil verbindet genaue Natur- und Dingbeschreibung mit gedämpfter Spannung; das Historische erscheint weniger als Abenteuerkulisse denn als Speicher seelischer und gesellschaftlicher Folgen. Im Kontext des österreichischen Biedermeier steht der Text zwischen romantischer Burgruine und realistischer Ethik. Adalbert Stifter, 1805 in Oberplan geboren, war Schriftsteller, Maler und Pädagoge; seine Herkunft aus dem böhmisch-österreichischen Grenzraum prägte seine Aufmerksamkeit für Landschaft, Erinnerung und kulturelle Schichtung. Seine ästhetische Idee des "sanften Gesetzes" sucht im Kleinen, Maßvollen und scheinbar Stillen jene Kräfte, die Menschen formen. Gerade deshalb konnte ihn ein Stoff reizen, in dem alte Geschlechter, exzentrische Lebensläufe und historische Schuld auf nüchterne Beobachtung treffen. Dieses Buch empfiehlt sich Lesern, die historische Prosa nicht als bloße Ereignisfolge, sondern als Erkenntnisform schätzen. "Die Narrenburg" belohnt langsame Lektüre: Sie zeigt, wie Architektur, Natur und Erinnerung zu moralischen Zeichen werden, und eröffnet einen eindringlichen Zugang zu Stifters Kunst der leisen, nachhaltigen Wirkung.

    € 8,90
  8. Der Waldsteig
    1. Adalbert , Stifter

    Der Waldsteig

    Der Waldsteig erzählt die Genesung eines ängstlich-verzärtelten Stadtmenschen, der auf ärztlichen Rat in die ländliche Abgeschiedenheit tritt und auf einem unscheinbaren Pfad zu neuer Wahrnehmung findet. Stifter verwandelt die einfache Kur- und Liebesgeschichte in eine poetische Studie über Natur, Maß und sittliche Selbstbildung. Mit minutiöser Landschaftszeichnung, ruhigem Erzählduktus und symbolisch aufgeladenen Dingen steht die Erzählung exemplarisch im Kontext des österreichischen Biedermeier, doch ihre stille Strenge weist über bloße Idylle hinaus. Adalbert Stifter, 1805 im böhmischen Oberplan geboren, war nicht nur Erzähler, sondern auch Maler, Pädagoge und Schulinspektor. Seine Herkunft aus der Waldlandschaft des Böhmerwaldes, seine bildkünstlerische Genauigkeit und sein Glaube an die erziehende Kraft geordneter Lebensverhältnisse prägen dieses Werk. Der Wald erscheint bei ihm nicht als romantisches Abenteuerreich, sondern als moralischer Erfahrungsraum. Zu empfehlen ist Der Waldsteig Lesern, die hinter scheinbar schlichter Handlung eine präzise Komposition entdecken möchten. Die Erzählung belohnt geduldige Aufmerksamkeit: Sie zeigt, wie Heilung, Liebe und Erkenntnis aus der behutsamen Einübung des Sehens entstehen.

    € 7,50
  9. Das Haidedorf; Edited for the Use of Schools by Otto Heller, professor of the German language and literature, Washington University
    1. Adalbert Stifter

    Das Haidedorf; Edited for the Use of Schools by Otto Heller, professor of the German language and literature, Washington University

    in Großdruckschrift
    € 17,95
  10. Brigitta; Volume 26
    1. Adalbert Stifter

    Brigitta; Volume 26

    € 19,50
  11. Der Nachsommer
    1. Adalbert , Stifter

    Der Nachsommer

    Adalbert Stifters Der Nachsommer, 1857 erschienen, ist einer der bedeutendsten deutschsprachigen Bildungs- und Entwicklungsromane des 19. Jahrhunderts. Im Mittelpunkt steht Heinrich Drendorf, dessen Begegnung mit dem Freiherrn von Risach und dem Rosenhaus eine umfassende Schulung des Sehens, Denkens und Empfindens auslöst. Die Handlung entfaltet sich weniger dramatisch als kontemplativ: Naturbeobachtung, Kunstverständnis, Ordnung, Maß und sittliche Reifung bilden das eigentliche Geschehen. Stifters präziser, ruhig ausgreifender Stil steht im Kontext des poetischen Realismus und der nachrevolutionären Suche nach kultureller Stabilität. Stifter, 1805 in Oberplan geboren, war nicht nur Schriftsteller, sondern auch Maler, Pädagoge und Schulinspektor. Seine intensive Naturerfahrung, sein Interesse an Kunst und Denkmalpflege sowie seine Skepsis gegenüber politischer und moralischer Unordnung prägten dieses Werk entscheidend. Der Nachsommer erscheint als literarische Ausformung seines berühmten "sanften Gesetzes": der Überzeugung, dass das Beständige, Kleine und Geordnete die tiefste sittliche Kraft besitzt. Dieses Buch empfiehlt sich Lesern, die nicht Spannung im herkömmlichen Sinn suchen, sondern geistige Vertiefung, ästhetische Genauigkeit und ein großes Modell humanistischer Bildung. Wer sich auf Stifters Langsamkeit einlässt, entdeckt einen Roman von stiller Monumentalität.

    € 19,10
  12. Brigitta
    1. Adalbert , Stifter

    Brigitta

    Adalbert Stifters Brigitta ist eine meisterhaft konzentrierte Erzählung über verborgene Würde, schuldhafte Verfehlung und die langsame Möglichkeit sittlicher Wiederherstellung. In der ungarischen Landschaft, deren Weite und Strenge mit naturkundlicher Genauigkeit gezeichnet werden, begegnet der Erzähler einer Frau, deren äußere Unscheinbarkeit in scharfem Gegensatz zu innerer Größe steht. Stifters ruhiger, scheinbar ereignisarmer Stil gehört in den Kontext des Biedermeier und des frühen poetischen Realismus: Nicht dramatische Effekte, sondern Maß, Beobachtung und moralische Tiefenschärfe tragen die Handlung. Stifter, 1805 im böhmischen Oberplan geboren, war Schriftsteller, Maler, Pädagoge und Schulinspektor. Seine Aufmerksamkeit für Landschaft, Ordnung und Bildung prägt auch Brigitta. Biographische Erfahrungen von Entsagung, sozialer Unsicherheit und dem Ringen um eine ethisch begründete Lebensform erklären die Sensibilität, mit der er beschädigte Beziehungen und stille Charakterstärke gestaltet. Das Werk spiegelt seine Überzeugung, dass Humanität nicht im Glanz, sondern in Beharrlichkeit und Selbstbeherrschung sichtbar wird. Empfohlen sei Brigitta allen Leserinnen und Lesern, die psychologische Feinheit und sprachliche Präzision schätzen. Die Erzählung belohnt geduldige Lektüre durch eine ungewöhnlich moderne Reflexion über Schönheit, Urteil, Geschlecht und Vergebung.

    € 8,00