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Resultaten voor 'daniel kehlmann'
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Sorgt, dass sie nicht zu zeitig mich erwecken
Essays und Reden von einem der bedeutendsten Autoren der Gegenwart Ob Salman Rushdie, Karl Kraus oder Jonathan Franzen: Daniel Kehlmann ist als Leser ein scharfsinnig Rühmender, ein kritisch Liebender, ein Lernender. Dasselbe gilt für ihn als Kinogänger, wenn er sich etwa von Michael Haneke oder Lars von Trier begeistern lässt. Auskunft über den Autor und Zeitgenossen Daniel Kehlmann gibt er in seinen großen Reden. Er fragt, was ein österreichischer Autor ist, denkt über den historischen Roman nach, und ein Konzert im KZ Mauthausen wird ihm zum Exempel dafür, dass Kunst keinen Ort abseits von der Welt beanspruchen darf.
€ 15,00 -
"Wenn der Roman denkt, so denkt er in uns". Über Gattungen, Stimmen und Erinnerungen
Daniel Kehlmann und Nora Bossong haben im Wintersemester2024/25 die Vorlesungen der Tübinger Poetik-Dozentur gehalten. Imvorliegenden Band reflektieren beide ihr Schreiben, Kehlmann alsRomancier und Drehbuchautor, Bossong als Erzählerin und Essayistin.Sie gelten als prägende Stimmen einer Gegenwartsliteratur, dieGattungsgrenzen befragt und das Verhältnis von Fakten und Fiktionenneu auslotet.Die Poetikvorlesungen von Kehlmann und Bossong kreisen um dieFormen des Erzählens, um den Zusammenhang von Literatur, Geschichteund Erinnerung. Sie zeigen, wie Literatur zugleich Übersetzungund Transformation ist: wie sie Wirklichkeit in Fiktion verwandelt,wie sie Erinnerung bewahrt und Deutungsspielräume eröffnet.Das gemeinsame Nachdenken über Gattungen, Stimmen und Erinnerungenwird dabei zu einer Auseinandersetzung mit dem literarischenErzählen selbst.Die Poetikvorlesungen aus dem Jahr 2024 verbinden ästhetische Fragenmit einem politischen und gesellschaftlichen Bewusstsein. Siestellen das Erzählen in einen größeren Zusammenhang, der Literatur,Geschichte und Öffentlichkeit miteinander verknüpft.
€ 14,00 -
Die Reise der Verlorenen. [Theater der Gegenwart]
Daniel Kehlmann als Theaterautor entdecken Im Jahr 1939 gehen knapp tausend Juden in Hamburg an Bord der St. Louis - ihr Ziel: Kuba. Doch die Flucht vor den Nazis wird zur Irrfahrt. Kein Land möchte die Flüchtlinge aufnehmen. Kapitän Schröder kämpft für seine Passagiere. Aber erst als er droht, das Schiff auf Grund laufen zu lassen, bieten einige Länder an, Flüchtlinge aufzunehmen. Daniel Kehlmann hat das Buch Voyage of the Damned von Gordon Thomas und Max Morgan-Witts in ein packendes Theaterstück verwandelt, das die historisch verbürgte Irrfahrt der St. Louis erzählt. Mit Anmerkungen und Nachwort von Thomas Wortmann. Originalverlag Rowohlt. Berlin Verlag GmbH, Berlin »Eines der eindrücklichsten Stücke zur aktuellen Zeit.« Katharina Menhofer, ORF
€ 5,80 -
Ich tat die Augen auf und sah das Helle
»Was für ein Schatz an Form, Schönheit und weiser Melancholie!« Daniel Kehlmann Mascha Kaléko ist eine leuchtende Ausnahmeerscheinung in der deutschen Literatur. Niemand verkörpert das Berlin der Weimarer Republik zwischen Schreibmaschinengrau, hellen Kinoreklamen und nicht enden wollenden Nächten im Romanischen Café so sehr wie die melancholische Großstadtdichterin mit ihrem sprühenden Witz. Auch nach ihrer Flucht vor den Nationalsozialisten 1938 besang sie diese verlorene Heimat in Versen vom Emigrantenleben in New York, Jerusalem und anderswo. Zu ihrem fünfzigsten Todestag wirft Daniel Kehlmann mit dieser Auswahl einen persönlichen Blick auf das Werk seiner Schriftstellerkollegin - auf die »Großstadtlerche«, die glücklich und unglücklich Liebende, die berlinkranke Kosmopolitin.
€ 20,00 -
Sorgt, dass sie nicht zu zeitig mich erwecken
Ob Gabriel García Márquez, Heimito von Doderer, George Orwell, Salman Rushdie, Karl Kraus oder Jonathan Franzen: Daniel Kehlmann ist als Leser ein scharfsinnig Rühmender, ein kritisch Liebender, ein Lernender. Dasselbe gilt für ihn als Kinogänger, wenn er sich etwa von Michael Haneke oder Lars von Trier begeistern lässt. Auskunft über den Autor und Zeitgenossen Daniel Kehlmann gibt er in seinen großen Reden. Anlässlich der Entgegennahme des Anton-Wildgans-Preises stellt er sich die Frage, ob er ein österreichischer Autor ist. In der titelgebenden Marbacher Schillerrede denkt er über den historischen Roman nach. Und ein Konzert im KZ Mauthausen wird ihm zum Exempel dafür, dass Kunst keinen Ort abseits von der Welt beanspruchen darf.
€ 25,00 -
Literatur Auf Gottes Spuren
Religioses Lernen Mit Literarischen Texten Des 21. Jahrhunderts€ 25,50 -
Der unsichtbare Drache
Seinen ersten Roman Beerholms Vorstellung verfasste Daniel Kehlmann während seines Studiums in Wien. Ein Literaturkritiker riet ihm, ihn in der Toilette herunterzuspülen. Seitdem hat er 15 weitere Bücher geschrieben und gilt heute als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Gegenwartsautoren. Kehlmann hat sich mit Heinrich Detering zu einem langen Gespräch getroffen. Sie reden über das Spiel mit historischen Figuren, über Geister, die sich in Texte drängeln, über Logik und das Paradoxe, denn: 'Einen Drachen muss man dort suchen, wo noch nie einer gesehen wurde.' Kehlmann erzählt von seiner Prägung durch das Theater, von Vorbildern, Schreibgewohnheiten und dem Verfassen des sehr deutschen Romans Tyll in der New York Library. Er spricht über den Umgang mit Kritik, Intelligenz als Vorwurf und das Dasein als 'Formalist ohne Seele'. Neben Einblicken in sein Werk zeigt sich hier auch der private Kehlmann, Sohn eines bedeutenden Regisseurs und selbst Vater eines Kindes, das seinen Blick auf die Welt und sein Schreiben verändert hat.
€ 22,00 -
The Two Lolitas
Does it ring a bell? The first-person narrator, a cultivated man of middle age, looks back on the story of an amour fou. It all starts when, traveling abroad, he takes a room as a lodger. The moment he sees the daughter of the house, he is lost. She is a pre-teen, whose charms instantly enslave him. Heedless of her age, he becomes intimate with her. In the end she dies, and the narratormarked by her foreverremains alone. The name of the girl supplies the title of the story: Lolita.We know the girl and her story, and we know the title. But the author was Heinz von Eschwege, whose tale of Lolita appeared in 1916 under the pseudonym Heinz von Lichberg, forty years before Nabokov's celebrated novel took the world by storm. Von Lichberg later became a prominent journalist in the Nazi era, and his youthful work faded from view. The Two Lolitas uncovers a remarkable series of parallels between the two works and their authors. Did Vladimir Nabokov, author of an imperishable Lolita who remained in Berlin until 1937, know of von Lichberg's tale? And if so, did he adopt it consciously, or was this a classic case of "cryptoamnesia," with the earlier tale existing for Nabokov as a hidden, unacknowledged memory?In this extraordinary literary detective story, Michael Maar casts new light on the making of one of the most influential works of the twentieth century.Translated by Perry Anderson
€ 16,50 -
Kommt, Geister
Daniel Kehlmanns Frankfurter Poetik-Vorlesungen: ein essayistisches MeisterstückWieso reichen neun Minuten Peter Alexander, um Günter Grass dankbar zu sein? Warum ist Vergessen eine anstrengende Übung, Verdrängung harte Arbeit? Entstehen Gespenster aus unserer Angst vor der Vergangenheit? Um diese und andere Fragen kreisen Daniel Kehlmanns fünf bestechend klare Vorlesungen, die er als Inhaber des ältesten und renommiertesten deutschen Gastlehrstuhls für Poetik im Sommer 2014 gehalten hat. Er zeigt, wie sehr die nachhallenden Schrecken der deutschen Vergangenheit sein Werk grundieren, schreibt über die Geister, Narren, Halbmenschen in den Büchern von Autoren wie Ingeborg Bachmann, Tolkien, Shakespeare, Grimmelshausen und Leo Perutz. Und gibt damit auch Auskunft über sich.
€ 14,00 -
Kommt, Geister
Wieso reichen neun Minuten Peter Alexander, um Günter Grass dankbar zu sein? Warum ist Vergessen eine anstrengende Übung, Verdrängung harte Arbeit? Erstehen Gespenster aus unserer Angst vor der Vergangenheit? Und könnte es sein, dass Daniel Kehlmann, den als Kind ein Buch nächtelang mit Albträumen geplagt hat, eben dadurch später zum Schriftsteller geworden ist?Um diese und andere Fragen kreisen seine fünf bestechend klaren und virtuos durchkomponierten Vorlesungen, die er als Inhaber des ältesten und renommiertesten deutschen Gastlehrstuhls für Poetik im Sommer 2014 an der Frankfurter Goethe-Universität gehalten hat. Mit einem Shakespeare-Zitat als Titel - "Kommt, Geister, die ihr lauscht auf Mordgedanken" - entführen sie in literarische Schattenwelten voller Zwielicht und Echos, Falltüren und Gespinste. Daniel Kehlmann zeigt auf, wie sehr die nachhallenden Schrecken der deutschen Vergangenheit sein Werk grundieren, schreibt über die Geister, Gespenster, Zombies, Narren, Halbmenschen in den Werken von Autoren wie Jeremias Gotthelf, J. R. R. Tolkien, Shakespeare, Grimmelshausen, Leo Perutz. Und gibt damit auch Auskunft über sich.
€ 19,95 -
Diese sehr ernsten Scherze
Es gibt keinen professionellen Schriftsteller. Die Idee, es sei möglich, einen Grad der Versiertheit zu erlangen, der davor schützt, mißlungene oder einfach unbedeutende Texte zu verfassen, wird von der Erfahrung ständig widerlegt: Bei jedem neuen Projekt steht ein Autor ganz am Anfang. Das Schreiben ist kein Handwerk, und keine Meisterprüfung bewahrt einen davor, beim nächsten Mal die schlimmsten Lehrlingsfehler zu machen.Um sich selbst darüber zu beruhigen, läßt der Autor sich willig in die Rolle des Auskunftsgebers drängen. Von der ersten zaghaften Veröffentlichung an soll er mit einer Gewißheit, als lägen bereits Gesamtausgaben hinter ihm, darüber sprechen, wie es sich denn mit dem Schreiben verhalte. Und er tut es gerne, denn die Rolle ist beruhigend und schafft trügerische Sicherheit.Diesem Dilemma versucht Daniel Kehlmann in seinen Poetikvorlesungen zu begegnen, indem er sich selbst befragt. Er erfindet einen lästigen Interviewer - Verkörperung akademisch-journalistischer Wißbegierde - und gibt ihm, manchmal bereit- und manchmal widerwillig, die geforderte Auskunft.
€ 9,80