Resultaten voor 'friederike mayrocker'
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Requiem für Ernst Jandl
Ein halbes Jahrhundert gemeinsamen Lebens, und das hieß ganz selbstverständlich auch: gemeinsamer literarischer Arbeit, verband und verbindet Friederike Mayröcker und Ernst Jandl. Unmittelbar nach dem Tod des Gefährten im Frühsommer des Jahres 2000 hat Friederike Mayröcker den Schmerz des Verlustes in einer stillen und zugleich leidenschaftlichen Todesklage zu bewältigen versucht, die zu einem Gesang von berückender Intensität wird. In diesem Dokument von tapferster Zartheit ruft sie Erinnerungen an Erlebnisse der gemeinsamen Jahre auf, macht sich Offengebliebenes jäh bewußt, liest Jandls Texte neu. Vor einer plötzlichen und existentiellen Leere erschreckend, fragt sie nach Möglichkeiten und Weisen des Weiterlebens und -arbeitens und hört nicht auf, zu einem Gegenüber zu sprechen. »Der Verlust eines so nahen Menschen, eines HAND- und HERZGEFäHRTEN ist etwas ganz und gar Erschütterndes, aber vielleicht ist es so, daß man weiter mit diesem HERZ- und LIEBESGEFäHRTEN sprechen kann nämlich weiter Gespräche führen kann und vermutlich Antworten erwarten darf. Einer einstmals so stürmischen Aura, nicht wahr. Jetzt gestammelt gehimmelt, und weltweit.«
€ 14,00 -
Larifari
Larifari. Ein konfuses Buch von 1956 ist der Debütband von Friederike Mayröcker, der Auftakt eines Jahrhundertwerks. Seinen Titel hat er vom gleichnamigen Kurztext, der das Buch beschließt. In Nicolas Mahlers Bearbeitung geschieht Spektakuläres: Die einzelnen Sätze dieses Textes gehen Verbindungen ein mit jeweils einer Passage aus Mayröckers riesigem Gesamtwerk. Und auch die Dichterin selbst ist in ständigem Dialog und Austausch, natürlich mit Ernst Jandl, aber auch mit Snoopy (im blauen Turnanzug), mit Herrn Taube und Salvador Dalí, und auch Gertrude Stein mischt sich ein. Nicolas Mahler ist immer dabei und hält all die Szenen in bewährt minimalistischen Strichen für die Nachwelt fest - dann aber plötzlich »Publikums STÖRAKTION : WO BLEIBBBB DA DIE BBBBBBBBOOOOOOOOTTSCHAAAAAAAFT???????????«
€ 15,00 -
zeven omhelzingen
‘Hallucineren speelt een grote rol in mijn schrijven. De staat waarin ik me gedurende het schrijven bevind, is op de keper beschouwd abnormaal.’ Aldus Friederike Mayröcker, geboren en gestorven in Wenen (1924-2021),vermaard, vereerd en gezegend met een onnavolgbaar taal- en levensgevoel. Ze las veel, maakte op allerlei blaadjes notities, monteerde wat ze oppikte of, zoals ze dat zelf noemde: wat ‘haar aansprong’. Schrijven was voor haar een lichamelijk proces, waarvoor ze woorden bedacht als denkfladderen, schedelvreugde en hersenwonder. Omhelzingen horen voor haar bij alle leven en schrijven.
€ 15,00 -
Just Sitting Around Here Gruesomely Now
Poetic prose meditations written in a lyrical stream-of-consciousness style by renowned Austrian poet Friederike Mayröcker. It is summer in this book, even if nature often does not hold to summer. The flowers either have tiny buds or have long since withered. It is summer in the book, asserts Mayröcker's work, because the summer light is switched on: sometimes blazingly bright, sometimes darkened with thunderclouds. At the same time, there is a magical light in this writing. In these stream-of-conscious prose poem meditations, Mayröcker formulates a poetics of simultaneity of all that is not: "not the scenes I remember, rather, it is the sensations accompanying those scenes." Strictly composed in form and language while luxuriantly proliferated in daydreams and nightmares, just sitting around here GRUESOMELY now is a significant volume in the radical late work of the great Viennese poet.
€ 16,50 -
Requiem for Ernst Jandl
A lyrical requiem for Mayröcker's late partner, the writer Ernst Jandl. Austrian poet and playwright Ernst Jandl died in 2000, leaving behind his partner, poet Friederike Mayröcker--and bringing to an end a half century of shared life, and shared literary work. Mayröcker immediately began attempting to come to terms with his death in the way that poets struggling with loss have done for millennia: by writing. Requiem for Ernst Jandl is the powerfully moving outcome. In this quiet but passionate lament that grows into a song of enthralling intensity, Mayröcker recalls memories and shared experiences, and--with the sudden, piercing perception of regrets that often accompany grief--reads Jandl's works in a new light. Alarmed by a sudden, existential emptiness, she reflects on the future, and the possibility of going on with her life and work in the absence of the person who, as we see in this elegy, was a constant conversational and creative partner.
€ 10,50 -
Scardanelli
mit Scardanelli im Grunde deines Mundes, damals wann weisz die Schwalbe dasz es Frühling wird nachts nadelst du als Regen an mein Fenster ich liege wach ich denke an die Nachmittage umschlungenen Mitternächte, vor vielen Jahren diese Rosenkugeln die Schaafe auf der dunklen Himmels Weide Die Spur führt nach Tübingen, in eine Turmstube oberhalb des Neckars. Dort sitzt einer und schreibt. Hölderlin nennt er sich indes nicht mehr. Seine Gedichte unterzeichnet er »Mit Unterthänigkeit / Scardanelli«. Seine Stube verläßt er nur selten, und doch begegnet ihm Friederike Mayröcker auf ihren Streifzügen durch magische Kopf- und Sprachlandschaften auf Schritt und Tritt: Mal stößt sie auf ihn, »wo junge Blättchen wo verborgene Veilchen schwärmten«, mal zeigt er sich als »1 schöner / Wanderer mit Alpenhut und einer Blume in seiner / Hand«. Zwischen Januar und September 2008 entstanden 40 Gedichte, in denen Friederike Mayröcker dem hymnischen Ton und den freien Rhythmen Friedrich Hölderlins folgt. Meist reicht ein einzelnes Wort, manchmal ein Teil einer Verszeile, um die Sehnsucht zu beflügeln: »ich möchte / leben Hand in Hand mit Scardanelli«.
€ 14,00 -
Reise durch die Nacht
Die Reise durch die Nacht ist die ebenso zauberische wie erbarmungslose Geschichte der Reise in eine vergehende Zeit.»Friederike Mayröcker, diese Lyrikerin von Rang, (hat) eine zwischen traditionellen und experimentellen Schreibweisen angesiedelte Erzählform gefunden, die weder artifiziell noch paradigmahaft wirkt, sondern sich überzeugend an den Bewußtseinsstrom angleicht: eine Sprache, die unangreifbar poetisch ist und zugleich doch sichtbar dem Prozeß ständiger intellektueller Überprüfung ausgesetzt bleibt.Friederike Mayröcker stellt ihren Leser vor allerhand Rätsel, aber aus den geläufigen Gegenständen derzeit inflationärer autobiographischer Prosa wie Krankheit, Altern und Kindheitserinnerungen, denen auch sie sich ausliefert, schält sich in ihren Aufzeichnungen deren Hauptthema, die Einheit von Leben und Schreiben, immer wieder heraus. >Lebensnotizen<, wie sie ihre Prosa nennt, bilden das Konzentrat von Befindlichkeiten, die von Niederlagen, Wankelmut und fehlenden Orientierungen geprägt sind. >Alles in meinem Leben<, schreibt sie, war immer verzwickt und unscharf und abgestumpft, weil da immer ein Makel ist im schönsten Himmelsvergnügen, mitunter Teufel.« Hans Christian Kosler, FAZ
€ 16,00 -
The Communicating Vessels
For the first time available in English, two portraits of grief by Friederike Mayröcker, one of the significant European writers of our time.
€ 16,50 -
Requiem for Ernst Jandl
A lyrical requiem for Mayröcker's late partner, the writer Ernst Jandl. Austrian poet and playwright Ernst Jandl died in 2000, leaving behind his partner, poet Friederike Mayröcker--and bringing to an end a half century of shared life, and shared literary work. Mayröcker immediately began attempting to come to terms with his death in the way that poets struggling with loss have done for millennia: by writing. Requiem for Ernst Jandl is the powerfully moving outcome. In this quiet but passionate lament that grows into a song of enthralling intensity, Mayröcker recalls memories and shared experiences, and--with the sudden, piercing perception of regrets that often accompany grief--reads Jandl's works in a new light. Alarmed by a sudden, existential emptiness, she reflects on the future, and the possibility of going on with her life and work in the absence of the person who, as we see in this elegy, was a constant conversational and creative partner.
€ 18,50 -
Benachbarte Metalle
»Benachbarte Metalle« enthält eine Auswahl von Friederike Mayröckers Gedichten aus über dreißig Jahren, besorgt und mit einem Nachwort versehen von Thomas Kling. In die nichtchronologische Anordnung ist schwerpunktmäßig Lyrik aus ihren Gedichtbüchern aufgenommen, beginnend mit dem fulminanten Zyklus Tod durch Musen, der ihrem ersten Gedichtbuch 1966 den Namen gab. Ein Schwergewicht der Benachbarten Metalle liegt bei den Gedichten der achtziger Jahre aus Winterglück, dem vielleicht wichtigsten Gedichtband der Grande Dame der deutschen Gegenwartsdichtung.
€ 16,00 -
ich sitze nur GRAUSAM da
Es ist Sommer in diesem Buch, auch wenn sich die Natur oftmals nicht daran hält, die Blumen erst winzige Knospen tragen oder längst schon wieder verblüht sind. Es ist Sommer in diesem Buch, weil das Sommerlicht angeknipst ist: mal gleißend hell, mal gewitterwolkig verdüstert, ein magisches Licht zugleich, das Uhr und Kompaß außer Kraft, zeitlich und räumlich Getrenntes dafür mühelos in eins setzt - etwa wenn die Rußlandreisende in die rollenden Wellen der Newa und das dampfende Bassin des städtischen Freibads zugleich blickt. Die Poetik dieser Gleichzeitigkeit alles Ungleichzeitigen formuliert die Schreiberin selbst: »es sind nicht die Szenen die ich erinnere, es sind vielmehr die diese Szenen begleitenden Sensationen, sage ich zu Ely.« »ich sitze nur GRAUSAM da«, die neue Prosaschrift Friederike Mayröckers, so streng gefügt in Form und Sprache wie üppig wuchernd in Tag- und Nachtträumen, ist ein weiterer Band im radikalen Alterswerk der großen Wiener Dichterin.
€ 17,95 -
Magische Blätter VI
»Erster Gedanke am Morgen: werde ich heute schreiben können (...) werde ich in die Feuerlilien Verfassung geraten, schreiben zu können. « Die Magischen Blätter dokumentieren das Schreibleben von Friederike Mayröcker, ihr ungeheuer produktives und vielseitiges »Zetteldasein«. Seit 1984 versammeln sie die verstreut publizierten, kürzeren Prosatexte der Dichterin; Band VI präsentiert die in den Jahren 1999 bis 2005, zwischen dem Tod Ernst Jandls, der Auszeichnung mit dem Georg- Büchner-Preis und der Publikation des jüngsten großen Prosawerks entstandenen Texte.
€ 11,00