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Resultaten voor 'joachim sartorius'
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Ich werde daraus eine Sonne weben
Die Gedichte Osamah Aldharis, die hier in diesem Band in einer Auswahl präsentiert werden, sind von den ihn prägenden Erlebnissen bestimmt, vom Aufstand gegen das autoritäre Regime im Jemen, von der gewaltsamen Niederschlagung der Revolution, von Flucht und Exil. Traurige Gedichte sind es, starke Gedichte sind es, in denen Aldhari die Geschehnisse ins Poetische überträgt. Obwohl die Hoffnung auf politische Veränderung in einer Katastrophe endete, blitzen in ihnen Ironie auf, ein schöner Sarkasmus und bei allem Ernst auch Humor. Mit neugierigem und fragendem Blick sinnt der Dichter seinem Leben im Exil nach und verliert dabei nicht die Bodenhaftung, verliert sich nicht in Rhetorik, sondern spricht uns Leserinnen und Leser direkt an.ErschöpfungIch bin nicht so stark,um mit jemandem zu kämpfen.Einem Passanten kann ich kaum winken,kann kaum den Abstand richten zwischen Krieg und Exil.Ich bin nicht neutral.Schlage Beleidigungen und Schmerzen in den Wind,spüre die Blutfäden und stecke sie in die Tascheund sage mit leiser Stimme: Ich werde daraus eine Sonne weben.Die Nacht lacht.
€ 22,00 -
Die besseren Nächte
Der lang erwartete neue Gedichtband von Joachim Sartorius Sind die Nächte, in denen ein Gedicht gelingt, die besseren Nächte? In seinem neuen Gedichtband stellt Joachim Sartorius diese Frage. Das Gedicht zählt - doch mehr noch Berührung, Nähe, Empathie in einer Welt, die von Not und Zerstörung gezeichnet ist. Zu Beginn des Bandes nimmt der Dichter die Gegenstände seines Arbeitszimmers in den Blick. Erinnerungen beginnen sich zu regen. Vogelflügel lösen sich von Schautafeln, eine Eidechse zuckt unter ihrem bronzenen Panzer, in einem Karton warten die ausrangierten Fotos eines Lebens. Joachim Sartorius führt uns in Schattenhäuser und zu mythischen Stätten, sichtet Artemis auf der Piazza, befragt die Pythia im Späti und zeigt uns jene Orte, die in seiner Lyrik schon länger einen zentralen Platz einnehmen, Sizilien, Tunis, Tanger, die Levante. Doch im Anblick der antiken Ruinen ziehen die Gedanken immer wieder zu den gegenwärtigen Versehrungen des Krieges, die vier Gedichte, die sie umkreisen, stehen im Zentrum des Bandes. Es folgt der Versuch einer Inventur dessen, was vergehen und was bleiben wird. Und geblieben sind dem Dichter immer die anderen Dichtenden. Die Wärme und der Trost der Berührung. Das Meer.
€ 22,00 -
Syracuse
Sicily's City of StoriesA poetic and historical travelogue of Syracuse, Sicily.
€ 14,95 -
Syracuse
Sicily's City of StoriesUnravelling the threads of Sicilian history, Sartorius explores the city's mingling of ancient and modern, Greek and Arab, medieval and baroque, creating a portrait of a city inseparably entwined with its past.
€ 20,95 -
The Princes' Islands
Istanbul's Archipelago'This book is a ravishing account of the enchantment of a poet by the landscape, rekindling in us the wish to buy a ticket at once and embark for the islands'-Orhan Pamuk
€ 13,95 -
Roswitha Hecke
Secret Views€ 51,95 -
Die Versuchung von Syrakus
Vor 2500 Jahren war Syrakus auf Sizilien für die Griechen das New York des Mittelmeers: Aischylos brachte hier Stücke zur Uraufführung, Platon reiste aus Athen gleich dreimal an, der Tyrann Dionysios ersteigerte die Lyra des Euripides, und die schmachtende Nymphe Arethusa versteckte sich im Papyrushain. Dass all das heute noch präsent ist, erfuhr Joachim Sartorius, als er Syrakus zu seinem zweiten Lebensmittelpunkt machte. An seiner Seite wandern wir mit Nymphen und Zyklopen durch Ortigia, die auf einer Insel liegende Altstadt, und treffen ganz heutige Barone, Polizisten, Künstler und Barbiere. Vor unseren Augen entfaltet Sartorius die Tiefe der sizilianischen Geschichte, das Neben- und Übereinander von Kulturen, Stilen und Lebenshaltungen und fügt Details der modernen und antiken, der barocken und der zeitgenössischen Welt zu einem impressionistischen Stadtbild von großer Leuchtkraft.
€ 20,00 -
My Cyprus
Personal memoir by former German diplomat Joachim Sartorius who lived in Cyprus for three years.
€ 13,95 -
Hôtel des Étrangers
€ 12,95 -
Wohin mit den Augen
Lang erwartet: der neue Gedichtband von Joachim Sartorius. Für Joachim Sartorius ist der Dichter ein Erinnerer. Seine neuen Gedichte sind Aufstände der Sprache gegen die Vergänglichkeit, ganz gleich, ob sie von griechischen Säulen, der Nymphe Arethusa, Eidechsen, Friseuren oder verschwundenen Milieus handeln. Vor allem ist er ein Augenmensch. »Wohin mit den Augen«: Vieldeutig muss dieser Titel gelesen werden. Als Geblendetsein von großer Sinnlichkeit. Als Scham, etwas sehen zu müssen, dessen Zeugenschaft man kaum übernehmen kann. Als Anspielung darauf, dass einem im Laufe eines langen Lebens eher mehr als weniger Augen wachsen. Sartorius führt uns zu den ihm vertrauten Orten: Tunis, Alexandria, die Levante, das weiße Meer. Im Zentrum der Gedichte steht die sizilianische Stadt Syrakus, selbst Gedächtnisort, selbst eine gleißende Erfindung der Erinnerung. Aufgehellt wird der existenzielle Ernst, der diese mittelmeerischen Meditationen durchzieht, durch ein mehrteiliges Capriccio über die türkische Katze des Dichters, ihre Launen, ihren funkelnden Übermut. Ich bin der Hirt, der Feigen schlitzt.Schön spreche ich über die grauen Schafe. Und schöner noch über die dunklen Gräber.Den ersten Schmetterling, braun und nervös. Hoch auf dem Berg liegt aufgeschlagendas Bestimmungsbuch für die Arten seines Flugs.
€ 20,00 -
Berliner Autorenwerkstatt 2017
€ 18,50 -
Eidechsen
Dem wachsamsten Tier der Welt verfällt Joachim Sartorius schon als Kind in Tunis, die Eidechse wird für ihn zur Chiffre für den Süden. Im Bann ihres starren, unverwandten Blicks, ihres Züngelns, des rasiermesserscharfen Eizahns, ihrer bekrallten Zehen und ihrer schillernden Färbung, berührt ihn der Hauch einer von Dinosauriern und Drachen bewohnten Urwelt.Indem er von der herrlichen Vielfalt der Eidechsen als Naturwesen und symbolische Geschöpfe erzählt, entfacht er für das undurchdringlich fremde Wesen mit dem kalten Blut ein wahres Echsenfieber. Mit seinem leidenschaftlichen Plädoyer für Schutzzonen für die Reptilien geleitet er letztendlich die Eidechse auf die Arche Noah, auf der sie dereinst keinen Platz gefunden hatte. »Je länger ich die Eidechse betrachte, umso mehr verliere ich mein eigenes Zeitgefühl und versinke selbst in eine Art von Echsentum. Die Eidechse ist unvermittelte Gegenwart, sie wird für mich, in ihrem gebannten, angespannten Hiersein, das heftig klopfende Herz der Erde.« - Joachim Sartorius
€ 20,00