Albert Camus
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Caesar auf Textil
Seit fast 500 Jahren befinden sich vier monumentale Wandbehänge im Besitz der Stadt Bern. Sie entstanden um 1450 bis 1470 in den burgundischen Niederlanden und erzählen detailreich die Geschichte des römischen Herrschers Julius Caesar. Im Spätmittelalter schmückten sie Fürstensäle, vielleicht sogar denjenigen von Karl dem Kühnen. Nach der Reformation überführte die Berner Obrigkeit 1537 die Textilien aus der Kathedrale von Lausanne in die eigene Stadt und hütete sie fortan als Staatsschatz. Aber Textilien sind fragile Kunstwerke. Licht, Staub, Bewegung und Schädlinge setzen ihnen zu. Sie bedürfen sorgfältiger Pflege und aufwendiger Konservierung.Erläutert werden die Bedeutung und die Herstellung dieser heute fast vergessenen Kunstgattung des europäischen Mittelalters und deren Nutzung in der Republik Bern und später im Museum. Zudem kommen die wichtigsten Etappen des jüngsten, langjährigen Konservierungsprojekts zur Sprache.
€ 39,00 -
Eulensicht
Das Projekt ist ein Beispiel dafür, wie mit Kunstwerken von NS-Künstlern im öffentlichen Raum umgegangen werden kann.Hauptgegenstand der Auseinandersetzung ist die Bronzeplastik "Pallas Athene" von Arno Breker, die 1957 am Eingang zum Schulgelände des Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasiums in Wuppertal-Elberfeld aufgestellt wurde. Seit die "Pallas Athene" im Jahr 2003 aus Protest von ihrem Sockel gestoßen wurde, wird immer wieder über ihren Verbleib am Standort diskutiert. Im Dezember 2019 gipfelte die Auseinandersetzung in einer öffentlichen Podiumsdiskussion, in der es um die Frage ging: "Soll ein Breker vor einer Schule stehen?". Es wurde darüber diskutiert, ob man das Kunstwerk mit moderner Formensprache vom belasteten Künstler trennen kann, inwiefern die Pallas Athene an dem Standort noch für nationalsozialistisches Gedankengut steht und wie es um die künstlerische Qualität der Plastik steht. Die Skulptur abzureißen, wurde von der Mehrheit abgelehnt und ist aus denkmalschutzrechtlicher Sicht nicht erwünscht. Stattdessen wurde beschlossen, einen Wettbewerb für einen künstlerischen Kommentar aus zeitgenössischer Sicht auszuschreiben. Ziel des Wettbewerbs war es, für den Standort einen signifikanten künstlerischen Beitrag zu entwerfen, der zur kritischen Auseinandersetzung mit der "Pallas Athene" beiträgt und dem Ort im Zusammenwirken mit der baulichen Situation einen unverwechselbaren Ausdruck verleiht. In dem zweiphasigen Verfahren hat die berufene Fachjury das Konzept der bosnisch-österreichischen Künstlerin und Architektin Azra Akšamija ausgewählt.
€ 15,00 -
HE TOI ORA. Beseelte Kunst der M¿ori
Wenig wissen wir über den Weg der heute im Museum Fünf Kontinente bewahrten M¿ori-Schnitzwerke nach München. So wurden viele von deutschen Sammlern zwischen 1824 und 1914 in London erworben: Ihre genaue Herkunft in Neuseeland ist oft unbekannt. Anhand von Holz- und Stilanalysen, Bild- und Schriftquellen, aber auch dem tiefen Wissen von M¿ori-Spezialisten zeichnet das Buch eine Spurensuche nach und eröffnet zugleich Einblicke in das faszinierende M¿ori-Weltbild, das hinter Holz und Schnitzkunst steckt. In einem Kapitel steht die tribale M¿ori-Gruppe der Rongowhakaata im Mittelpunkt, deren lange vermisste Pfostenfigur T¿whaki aus ihrem Kult- und Versammlungshaus im Museum wiederentdeckt wurde. Das Buch ist der Begleitkatalog zur gleichnamigen Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit M¿ori entstand und Auftakt für eine wiederbelebte Verbindung zwischen ihnen und den Schnitzwerken darstellt.
€ 35,00 -
HE TOI ORA - A Living History
Little is known about how the M¿ori carvings now looked after in the museum came to Munich: many were acquired by German collectors in London between 1824 and the First World War, and their exact origin in New Zealand is often unknown. Drawing on material examination of the woods involved, together with stylistic analysis of the carvings, and research into relevant pictorial and written sources, the book traces the story of these artworks and, informed by the in-depth knowledge of M¿ori specialists, provides insights into aspects of the M¿ori worldview and philosophy behind them. One chapter highlights the iwi Rongowhakaata and the pou T¿whaki - a long-lost post-figure from that group's meeting house rediscovered in the Munich museum. The book is the accompanying catalogue to the exhibition of the same name, which has been created in close collaboration with M¿ori groups and individuals and marks the beginning of a revitalized connection between them and the carvings currently looked after in Munich.
€ 35,00 -
Die Grafische Sammlung im Schaezlerpalais
€ 79,00 -
Van Gogh's Sunflowers Illuminated
Art Meets Science€ 96,95