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Resultaten voor 'philippe soupault'
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Last Night of Paris
€ 21,95 -
Last Night of Paris
€ 35,95 -
Die magnetischen Felder
1924 erschien das erste 'Manifest des Surrealismus' von André Breton. Ein Ereignis, das genau hundert Jahre später Anlass für ein Jubiläum ist, das mit zahlreichen Ausstellungen und Veranstaltungen zelebriert wird. Übersehen werden hierbei aber Entwicklungen, die bereits fünf Jahre zuvor die Entstehung des Surrealismus einleiteten und ihn erstmals als Methode präfigurierten: Bekanntgemacht von Guillaume Apollinaire, suchten André Breton und Philippe Soupault (1897-1990) nach einer neuen Literatur, einer neuen Schreibweise, die nach der traumatischen Erfahrung des Krieges geistiges Neuland erschließen sollte. Unter dem Eindruck der Entdeckung des Unbewussten, den Schriften zur Arbeit des Traumes von Sigmund Freud und Pierre Janets Text 'Der psychologische Automatismus' setzten sich Breton und Soupault dem Experiment der 'automatischen Schreibweise' aus. Soupault zufolge schrieben sie zwei Wochen, jeder für sich, wenn auch zeitweise in einem Raum, mit dem Ziel, einen Ausdruck geistiger Freiheit zu finden, der sich nicht mehr ästhetischen und moralischen Forderungen unterwirft. Das Ergebnis ist unverstellte Poesie, die einem Freiheitsgefühl entspringt und in der Gemeinschaftlichkeit ihre Entstehung weiß. 1920 erfolgte die vollständige Veröffentlichung unter dem Titel 'Les Champs magnétiques', bestärkt durch den Freund und Mitstreiter Louis Aragon. Die einzelnen Texte sind den Autoren erkennbar zugeordnet, mitunter in eine dialogische Konstellation gesetzt.Wenig später trennten sich die Wege der Surrealisten. Breton verfolgte andere Ziele, wollte Gesetze und Regeln des Surrealismus belegen, was er mit seinem Manifest realisierte. Soupault hingegen blieb bei der geistigen Einstellung unkompromittierbarer Freiheit, was er später rückblickend folgendermaßen formulierte: 'Tatsächlich ist der Surrealismus keine literarische Schule oder Religion, er ist Ausdruck einer Haltung, einer geistigen Einstellung, vor allem jedoch einer möglichst vollständigen Befreiung.'Die deutsche Übersetzung von Ré Soupault erschien 1990 bei Wunderhorn mit einem Nachwort. Die vergriffene Ausgabe wird hiermit neu aufgelegt und lenkt den Blick auf einen blinden Fleck der zeitgenössischen Rezeption des Surrealismus. Sie soll nicht dessen 'eigentlichen' Ursprung beanspruchen, sondern gerade in der Infragestellung solcher Ursprünglichkeit eine weitere Spur der surrealistischen Bewegung sichtbar machen.
€ 24,00 -
The Voyage of Horace Pirouelle
A Rimbaudesque novella of wayward wanderlust and liberty from the cofounder of Surrealism Conceived in a hospital bed in 1917 and written a few months later after his fateful encounter with Lautréamont’s Maldoror, Philippe Soupault’s novella The Voyage of Horace Pirouelle preceded the author’s involvement with Parisian Dada and the Surrealist movement he would later launch with his friends. Inspired by a schoolmate’s sudden departure for Greenland on a whim and his subsequent disappearance, Soupault imagines his alter ego’s adventures as entries in a journal both personal and fictional. Adopted by an Inuit tribe, Pirouelle drifts from one encounter to another, from one casual murder to another, until his life of liberty and spontaneity leads him to stasis at the edge of existence. After taking an active part in French Dada, Philippe Soupault (1897–1990) cofounded the Surrealist movement with André Breton and Louis Aragon, and authored with Breton The Magnetic Fields, the first official Surrealist work. After being expelled from the movement for the crime of being “too literary,” he devoted his life to writing, travel, journalism and political activity (for which he was put in prison by the collaborationist Vichy government).
€ 14,95 -
Last Nights of Paris
By Philippe Soupault. Translated by William Carlos Williams.
€ 13,50