Uwe Johnson
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Een jaar uit het leven van Gesine Cresspahl
De ambitieuze roman Een jaar uit het leven van Gesine Cresspahl behelst het prachtige verhaal dat een jonge Duitse vrouw in New York vertelt aan haar dochtertje. Ze verhaalt over haar ouders en haar jeugd in een klein stadje in Mecklenburg. Het is een poging om terug te halen wat verloren is gegaan: haar moeder die vroeg overlijdt, haar familie die omkomt in de oorlog. Het gaat over onderdrukking en hoe daarmee te leven, in Duitsland tussen 1933 en de vijftiger jaren, eerst onder de nazi's, later de DDR. Het gaat over het omgaan met het verleden, de dubbelzinnig houding in Duitsland ten opzicht van ex-nazi's, maar ook over de lotgevallen van Joden. Een jaar uit het leven van Gesine Cresspahl is een herinneringskunstwerk. Tegelijkertijd is het een kritische observatie van de wereldpolitiek tussen 20 augustus 1967 en 20 augustus 1968, middels in de roman verweven dagelijkse nieuwsberichten uit The New York Times. De actualiteit van het jaar 1968 speelt daarmee een essentiële rol in deze caleidoscopische roman: de Praagse Lente, de studentenprotesten in de VS en Duitsland van mei '68, Vietnam, de opstanden in de getto's in de VS, de moorden op Martin Luther King en Robert Kennedy. Een jaar uit het leven van Gesine Cresspahl gaat ook over hoe je als mens fatsoenlijk kunt blijven in een wereld die dat niet is, hoe je je leven kunt vormgeven zonder je (al te veel) te compromitteren. Johnson is een meeslepende verteller en observator. Het boek verscheen in Duitsland in vier delen, Van Oorschot brengt deze vier delen in één band. Het boek heeft een omvang van 1600 pagina's, is genaaid gebonden en gedrukt op 50 grams dundruk.
€ 49,50 -
Ein Brief aus New York
Fünf Monate nach seiner Ankunft in New York schrieb Uwe Johnson im Herbst 1966 an seinen Freund Hans Magnus Enzensberger einen "Brief aus New York". Enzensberger war begeistert und veröffentlichte das kurze Prosagedicht im Kursbuch. Darin verdichtet Johnson seine Beobachtungen über das Leben in der amerikanischen Metropole - "Gelb wohin du blickst". Diese Farbe, Sinnbild für Stadtlicht und soziale Brüche, wird zum Leitmotiv seiner Reflexion über Rassismus, Gewalt, Krieg und Identität. Der Künstler Matthias Dettmann verwandelt den Text in 20 zweifarbige Siebdrucke, die Johnsons Themen in die Gegenwart holen. Auch hier wird die Farbe Gelb zum zentralen Motiv. Ausgewählte Zitate strukturieren die Bilderfolge - ein eindrucksvoller Dialog zwischen Literatur und Kunst, Vergangenheit und Jetztzeit. Mit einem Essay von Antje Pautzke (Uwe Johnson-Forschungsstelle Rostock) zur Entstehungs- und Wirkungsgeschichte.
€ 28,00 -
Werkausgabe in 43 Bänden
€ 48,00 -
Werkausgabe in 43 Bänden
Mit Berliner Sachen veröffentlichte Uwe Johnson 1975 erstmals einen Band mit Aufsätzen. Hierfür stellte er Texte zusammen, die zwischen 1961 und 1971 entstanden sind und größtenteils schon an anderer Stelle publiziert waren. Die Texte sind zumeist aus tagespolitischem Anlass geschrieben und zeigen Johnson als einen wachen Intellektuellen, der mit seinen journalistischen Recherchen im politischen Geschehen interveniert. Johnson hat 13 Texte unterschiedlicher Länge und Art sorgfältig zu einem Band arrangiert, der über tagesaktuelle Stellungnahmen hinausreicht. Nicht alle kreisen um Berlin, nicht einmal alle unmittelbar um Deutsch-Deutsches. Aber alle kreisen um die Möglichkeit und Unmöglichkeit des Dialogs und sind auch untereinander als Dialog kenntlich gemacht, zu verstehen als Einladung zum Gespräch über und gegen die Sprachlosigkeit des geteilten Berlin. Johnson bemühte sich, Berlin eine Stimme zu geben. Das international besetzte Herausgeberteam greift in seinen Erläuterungen und Kommentaren genau diese Eigenheit von Johnsons Zusammenstellung auf: Es ist ein Blick über den deutsch-deutschen Tellerrand hinaus und von überzeitlicher Geltung.
€ 58,00 -
Zwei Ansichten
Zwei Ansichten spielt im Jahr 1961. Uwe Johnson erzählt von einer Krankenschwester aus Ost-Berlin und einem Fotografen aus Schleswig-Holstein. Sie lernen sich in West-Berlin kennen, die Mauer wird gebaut, sie werden getrennt. Die Geschichte handelt von ihrem Versuch, die Mauer zu überwinden, von den »Städten Berlin«, von der Macht der Medien, vom Alltag im Kalten Krieg. Erzählt wird von privaten Ängsten und politischen Zwängen, von Mut und von Zweifeln, erzählt wird eine Geschichte aus zwei Perspektiven. Es ist eine nüchterne und sprachlich genaue Bestandsaufnahme der geteilten Welt, die Verständnis für das historische Geschehen erzeugt: »Die Maschine tauchte in das naßgraue Wetter über den beiden Berlin, nicht weit von dem einen setzte sie im anderen auf.« - Sechzig Jahre nach seiner Entstehung provoziert der Roman die Frage, ob die deutsche Teilung überwunden ist.Zwei Ansichten erscheint als Band 5 der Rostocker Ausgabe der Werke, Schriften und Briefe von Uwe Johnson.
€ 44,00 -
Werkausgabe in 43 Bänden
Mit dem Band Karsch, und andere Prosa veröffentlichte Uwe Johnson zum ersten Mal Erzählungen. Sie erhellen einen entscheidenden Moment in seiner Entwicklung: Zum einen treten neben die deutlich formorientierten Romane nun episodisch konzentrierte, atmosphärisch dichte Erzählformen. Zum anderen ist jede Erzählung eine Wiederbegegnung: Osterwasser, Beihilfe zum Umzug und Geschenksendung, keine Handelsware spielen in verschiedenen Lebensphasen der aus Mutmassungen über Jakob bekannten Gesine Cresspahl. Der umfangreichste Text, Eine Reise wegwohin, 1960, knüpft an Das dritte Buch über Achim an. Er variiert die Perspektive auf die Reise des Journalisten Karsch in die DDR, von der Johnson dort erzählt, und fügt ihr eine Fortsetzung hinzu. Die früheste Erzählung wiederum, Jonas zum Beispiel, ist ein Schlüsseltext zu Johnsons Umgang mit biblischen Stoffen, der zugleich eine literarische Selbstverständigung des Autors ist. Jeder der Texte des Bandes ist in sich geschlossen, in ihrer Gesamtheit geben sie Einblick in die Werkstatt des Autors.Karsch, und andere Prosa erscheint als Band 4 der Rostocker Ausgabe der Werke, Schriften und Briefe von Uwe Johnson.
€ 42,00 -
Uwe Johnson - Mutmassungen über Jakob
»Aber Jakob ist immer quer über die Gleise gegangen.« - Mit diesem Satz beginnt Uwe Johnsons 1959 erschienenes Debüt Mutmassungen über Jakob. Mit diesem Roman begann seine eigene Geschichte als »Dichter der beiden Deutschland«. Das Etikett verbat er sich. Trotzdem bleibt Johnson der Erzähler von Ost wie West.Die Uwe Johnson-Werkausgabe (Rostocker Ausgabe) ist eine historisch-kritische Ausgabe, die mit insgesamt 22 Bänden in 43 Teilbänden in drei Abteilungen erscheinen soll: Werke, Schriften und Briefe. Sie entsteht als Akademienvorhaben der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften an der Universität Rostock. Herausgegeben wird sie von Holger Helbig und Ulrich Fries, unter Mitarbeit von Katja Leuchtenberger.Die Bestände des Uwe Johnson-Archivs, ein Depositum der Johannes und Annitta Fries Stiftung an der Universität Rostock, bilden die Grundlage der Edition. Sie erscheint im Buch und zeitversetzt im Internet. Die digitale Präsentation zielt auf historisch-kritische Vollständigkeit bei höchstem wissenschaftlichen Anspruch und maximaler Flexibilität für die Leser. Die Referenzbasis bleibt der im Buch kritisch edierte Text.
€ 42,00 -
Sofort einsetzendes geselliges Beisammensein
Ende 1972, mehr als 13 Jahre nach seinem 'Umzug' von Leipzig nach West-Berlin, und elf Jahre nach dem Bau der Mauer, darf der inzwischen weltweit anerkannte Autor Uwe Johnson zum ersten Mal wieder nach Leipzig reisen: zu seinem Freund, dem Musikwissenschaftler Eberhard Klemm, einem Mitglied des legendären Freundeskreises während Johnsons Leipziger Studentenzeit Mitte bis Ende der fünfziger Jahre.Diese Reise ist mehr als ein privates Wiedersehen: es ist eine Zeitreise, eine Wiederbesichtigung des 'Stadtkreises Leipzig', eine Wiedererkennung der DDR (und aller Gründe, sie verlassen zu haben), eine Konfrontation mit früheren und aktuell erlebten sozialen und kulturellen Gegebenheiten.Diese Reise (und eine zweite, etwa ein Jahr später und ebenfalls nach Leipzig) gestaltet sich so bemerkenswert, daß Uwe Johnson zwei weiteren Freunden aus seiner Leipziger Zeit, Klaus und Sabine Baumgärtner (die wie er in den Westen geflohen waren), an deren Stuttgarter Adresse lange Briefe schickt - 15 bzw. 24 dichtbeschriebene Schreibmaschinenseiten nebst jeweils fünf Seiten 'Berichtigungen und Nachträge' -, die zu dem Aufregendsten und Kuriosesten gehören, was der geniale Briefeschreiber Uwe Johnson je zu Papier gebracht hat:'133 Absätze über Anreise, Wohnsitz, Fernsehen, Gewürze, Institut, Vorfälle, Kinder, Absichten, Heizung, Ostreisen, Westreisen, Musik, Universität, Familie, Sprache, Bücher und Verlage, Abschied und Abreise undwerweißwas sonst im Bericht zu 1972 und dann wiederum ebensolche 137 Absätze ein Jahr darauf im Bericht zu 1973.'(Klaus Baumgärtner in seiner Einleitung)
€ 16,00 -
Von dem Fischer un syner Fru
Dieses Buch hat eine vielfache Geschichte: Zum einen enthält es das Märchen, das der Hamburger Maler Philipp Otto Runge nach der Volksüberlieferung aufgeschrieben hat und das später von den Brüdern Grimm in deren Märchensammlung übernommen wurde. Zum anderen enthält es die 1913 von Marcus Behmer geschaffenen Illustrationen. Erstmals erschien dieses kleine Buch 1920 und gehört zu jenen Veröffentlichungen, die das bibliophile Anliegen des Insel Verlages auf das Beste bezeugen. In bewußter Wahl von Papier, Schrift, Satz, Format und Illustration war eine Ausgabe entstanden, die wohl zu Recht von Buchliebhabern und Fachleuten - wie Hans A. Halbey schrieb - als »eines der vollkommensten Buchkunstwerke des zwanzigsten Jahrhunderts« geschätzt wird.Nun wird eine dritte - festtägliche - Fassung vorgelegt: mit farbigen Bildern, deren Reproduktion ein von Marcus Behmer koloriertes Exemplar der Ausgabe von 1920 zugrunde liegt; und einem zusätzlichen, sich dem Künstler widmenden Nachwort.
€ 14,00