Uwe Johnson
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Een jaar uit het leven van Gesine Cresspahl
De ambitieuze roman Een jaar uit het leven van Gesine Cresspahl behelst het prachtige verhaal dat een jonge Duitse vrouw in New York vertelt aan haar dochtertje. Ze verhaalt over haar ouders en haar jeugd in een klein stadje in Mecklenburg. Het is een poging om terug te halen wat verloren is gegaan: haar moeder die vroeg overlijdt, haar familie die omkomt in de oorlog. Het gaat over onderdrukking en hoe daarmee te leven, in Duitsland tussen 1933 en de vijftiger jaren, eerst onder de nazi's, later de DDR. Het gaat over het omgaan met het verleden, de dubbelzinnig houding in Duitsland ten opzicht van ex-nazi's, maar ook over de lotgevallen van Joden. Een jaar uit het leven van Gesine Cresspahl is een herinneringskunstwerk. Tegelijkertijd is het een kritische observatie van de wereldpolitiek tussen 20 augustus 1967 en 20 augustus 1968, middels in de roman verweven dagelijkse nieuwsberichten uit The New York Times. De actualiteit van het jaar 1968 speelt daarmee een essentiële rol in deze caleidoscopische roman: de Praagse Lente, de studentenprotesten in de VS en Duitsland van mei '68, Vietnam, de opstanden in de getto's in de VS, de moorden op Martin Luther King en Robert Kennedy. Een jaar uit het leven van Gesine Cresspahl gaat ook over hoe je als mens fatsoenlijk kunt blijven in een wereld die dat niet is, hoe je je leven kunt vormgeven zonder je (al te veel) te compromitteren. Johnson is een meeslepende verteller en observator. Het boek verscheen in Duitsland in vier delen, Van Oorschot brengt deze vier delen in één band. Het boek heeft een omvang van 1600 pagina's, is genaaid gebonden en gedrukt op 50 grams dundruk.
€ 49,50 -
Anniversaries - from the Life of Gesine Cresspahl
€ 26,50 -
Heute Neunzig Jahr
Uwe Johnson wurde am 20. Juli 1934 in Kammin (Pommern), dem heutigen Kamien Pomorski, geboren und starb am 22. oder 23. Februar 1984 in Sheerness-on-Sea. 1945 floh er mit seiner Mutter und seiner Schwester zunächst nach Recknitz, dann nach Güstrow in Mecklenburg. Sein Vater wurde von der Roten Armee interniert und 1948 für tot erklärt. 1953 schrieb er sich an der Universität Leipzig als Germanistikstudent ein und legte sein Diplom über Ernst Barlachs Der gestohlene Mond ab. Bereits während des Studiums begann er mit der Niederschrift des Romans Ingrid Babendererde. Reifeprüfung 1953. Er bot ihn 1956 verschiedenen Verlagen der DDR an, die eine Publikation ablehnten. 1957 lehnte auch Peter Suhrkamp die Veröffentlichung ab. Der Roman wurde erst nach dem Tode von Uwe Johnson veröffentlicht. Der erste veröffentlichte Roman von Uwe Johnson ist Mutmassungen über Jakob. Von 1966 - 1968 lebte Uwe Johnson in New York. Das erste Jahr dort arbeitete er als Schulbuch-Lektor, das zweite wurde durch ein Stipendium finanziert. Am 29. Januar 1968 schrieb er in New York die ersten Zeilen der Jahrestage. Aus dem Leben von Gesine Cresspahl nieder. Deren erste ¿Lieferung¿ erschien 1970. Die Teile zwei und drei schlossen sich 1971 und 1973 an. 1974 zog Uwe Johnson nach Sheerness-on Sea in der englischen Grafschaft Kent an der Themsemündung. Dort begann er unter einer Schreibblockade zu leiden, weshalb der letzte Teil der Jahrestage erst 1983 erscheinen konnte. 1979 war Uwe Johnson Gastdozent für Poetik an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt. Ein Jahr später erschienen seine Vorlesungen unter dem Titel Begleitumstände. Sein Nachlass befindet sich im Uwe Johnson-Archiv an der Universität Rostock.
€ 22,00 -
Ich wollte keine Frage ausgelassen haben
€ 18,00 -
Werkausgabe in 43 Bänden
€ 48,00 -
Werkausgabe in 43 Bänden
Mit Berliner Sachen veröffentlichte Uwe Johnson 1975 erstmals einen Band mit Aufsätzen. Hierfür stellte er Texte zusammen, die zwischen 1961 und 1971 entstanden sind und größtenteils schon an anderer Stelle publiziert waren. Die Texte sind zumeist aus tagespolitischem Anlass geschrieben und zeigen Johnson als einen wachen Intellektuellen, der mit seinen journalistischen Recherchen im politischen Geschehen interveniert. Johnson hat 13 Texte unterschiedlicher Länge und Art sorgfältig zu einem Band arrangiert, der über tagesaktuelle Stellungnahmen hinausreicht. Nicht alle kreisen um Berlin, nicht einmal alle unmittelbar um Deutsch-Deutsches. Aber alle kreisen um die Möglichkeit und Unmöglichkeit des Dialogs und sind auch untereinander als Dialog kenntlich gemacht, zu verstehen als Einladung zum Gespräch über und gegen die Sprachlosigkeit des geteilten Berlin. Johnson bemühte sich, Berlin eine Stimme zu geben. Das international besetzte Herausgeberteam greift in seinen Erläuterungen und Kommentaren genau diese Eigenheit von Johnsons Zusammenstellung auf: Es ist ein Blick über den deutsch-deutschen Tellerrand hinaus und von überzeitlicher Geltung.
€ 58,00 -
Zwei Ansichten
Zwei Ansichten spielt im Jahr 1961. Uwe Johnson erzählt von einer Krankenschwester aus Ost-Berlin und einem Fotografen aus Schleswig-Holstein. Sie lernen sich in West-Berlin kennen, die Mauer wird gebaut, sie werden getrennt. Die Geschichte handelt von ihrem Versuch, die Mauer zu überwinden, von den »Städten Berlin«, von der Macht der Medien, vom Alltag im Kalten Krieg. Erzählt wird von privaten Ängsten und politischen Zwängen, von Mut und von Zweifeln, erzählt wird eine Geschichte aus zwei Perspektiven. Es ist eine nüchterne und sprachlich genaue Bestandsaufnahme der geteilten Welt, die Verständnis für das historische Geschehen erzeugt: »Die Maschine tauchte in das naßgraue Wetter über den beiden Berlin, nicht weit von dem einen setzte sie im anderen auf.« - Sechzig Jahre nach seiner Entstehung provoziert der Roman die Frage, ob die deutsche Teilung überwunden ist.Zwei Ansichten erscheint als Band 5 der Rostocker Ausgabe der Werke, Schriften und Briefe von Uwe Johnson.
€ 44,00 -
Werkausgabe in 43 Bänden
Mit dem Band Karsch, und andere Prosa veröffentlichte Uwe Johnson zum ersten Mal Erzählungen. Sie erhellen einen entscheidenden Moment in seiner Entwicklung: Zum einen treten neben die deutlich formorientierten Romane nun episodisch konzentrierte, atmosphärisch dichte Erzählformen. Zum anderen ist jede Erzählung eine Wiederbegegnung: Osterwasser, Beihilfe zum Umzug und Geschenksendung, keine Handelsware spielen in verschiedenen Lebensphasen der aus Mutmassungen über Jakob bekannten Gesine Cresspahl. Der umfangreichste Text, Eine Reise wegwohin, 1960, knüpft an Das dritte Buch über Achim an. Er variiert die Perspektive auf die Reise des Journalisten Karsch in die DDR, von der Johnson dort erzählt, und fügt ihr eine Fortsetzung hinzu. Die früheste Erzählung wiederum, Jonas zum Beispiel, ist ein Schlüsseltext zu Johnsons Umgang mit biblischen Stoffen, der zugleich eine literarische Selbstverständigung des Autors ist. Jeder der Texte des Bandes ist in sich geschlossen, in ihrer Gesamtheit geben sie Einblick in die Werkstatt des Autors.Karsch, und andere Prosa erscheint als Band 4 der Rostocker Ausgabe der Werke, Schriften und Briefe von Uwe Johnson.
€ 42,00 -
Anniversaries, Volume 2
From a Year in the Life of Gesine Cresspahl, April 1968–August 1968€ 35,95 -
Anniversaries, Volume 1
From a Year in the Life of Gesine Cresspahl, August 1967–April 1968€ 37,50 -
Mutmassungen über Jakob
Dieses erste, 1959 erschienene Buch des damals 25jährigen Autors veranlaßte Hans Magnus Enzensberger zu einer »Die große Ausnahme« betitelten Besprechung. »Es ist hier das Erscheinen des ersten deutschen Romans nach dem Krieg anzuzeigen«, schreibt Enzensberger, »das heißt des ersten Romans, der einer Literatur angehört, für die unsere Verwaltungssprache die groteske Bezeichnung >gesamtdeutsch< bereithält. Dieses Buch ist die große Ausnahme ...« Sein Thema, »das auf der Hand liegende, zentrale, zum Himmel schreiende Thema der deutschen Teilung hat zehn Jahre lang auf seinen Autor gewartet«.
€ 16,00 -
Jahrestage 1
Tag für Tag, über ein Jahr hinweg, erzählt Gesine Cresspahl ihrer zehnjährigen Tochter Marie aus der eigenen Familiengeschichte, vom Leben in Mecklenburg in der Weimarer Republik, während der Herrschaft der Nazis, in der sich anschließenden sowjetischen Besatzungszone und den ersten Jahren in der DDR. Zugleich schildert der Roman das alltägliche Leben von Mutter und Tochter in der Metropole New York im Epochejahr 1967/1968, inmitten von Vietnamkriegs- und Studentenprotesten. In den »Jahrestagen« entfaltet Uwe Johnson ein einzigartiges Panorama deutscher Geschichte im 20. Jahrhundert - eine »Lese-Weltreise« (Reinhard Baumgart) in die bewegte New Yorker Gegenwart des Jahres 1968 und zugleich in die Geschichte einer deutschen Familie seit der Weimarer Republik.
€ 16,00