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Nord gegen Süd
Nord gegen Süd entfaltet vor der Kulisse des amerikanischen Bürgerkriegs ein spannungsreiches Panorama Floridas, in dem Plantagenwirtschaft, Sklaverei und politische Loyalitäten unauflöslich ineinandergreifen. Im Mittelpunkt steht James Burbank, ein nordstaatlich gesinnter Gutsbesitzer, dessen humanitäre Überzeugungen ihn mit dem rachsüchtigen Texar und den Wirren der Sezession konfrontieren. Vernes Prosa verbindet dokumentarischen Eifer, geographische Präzision und melodramatische Abenteuerdramaturgie; der Roman steht damit im Kontext der Voyages extraordinaires, erweitert deren Entdeckungslogik jedoch um eine moralisch-historische Konfliktanalyse. Jules Verne, 1828 in Nantes geboren, war kein bloßer Erfinder technischer Phantasien, sondern ein aufmerksam lesender Chronist globaler Umbrüche. Seine intensive Beschäftigung mit Karten, Reiseberichten, Zeitungen und naturwissenschaftlichen Debatten prägte auch dieses Werk. Die amerikanische Sklavenfrage, der Bürgerkrieg und die politische Neuordnung der Vereinigten Staaten boten ihm einen Stoff, in dem sich Abenteuer, Ethik und Weltgeschichte verbinden ließen. Dieses Buch empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die Verne jenseits von Unterseebooten und Mondfahrten entdecken möchten. Nord gegen Süd bietet historische Spannung, klare moralische Gegensätze und zugleich ein aufschlussreiches Zeugnis europäischer Wahrnehmung Amerikas im 19. Jahrhundert.
€ 13,70 -
Meister Antifer's wunderbare Abenteuer
Meister Antifer's wunderbare Abenteuer entfaltet eine späte, geistreich konstruierte Schatzsuche innerhalb von Jules Vernes Zyklus der Voyages extraordinaires. Der bretonische Seemann Antifer aus Saint-Malo gerät durch ein geographisches Vermächtnis in ein Netz aus Koordinaten, Erbschaftsgeheimnissen und globalen Reisen. Vernes Stil verbindet nautische Präzision, kartographische Rätselkunst und komische Charakterzeichnung; hinter dem exotischen Abenteuer steht eine ironische Studie über Habgier, Beharrlichkeit und die Verheißungen moderner Weltkenntnis. Jules Verne, 1828 in Nantes geboren, wuchs in einer Hafenstadt auf, deren maritime Atmosphäre sein Imaginarium dauerhaft prägte. Als Autor des 19. Jahrhunderts beobachtete er die Expansion von Wissenschaft, Technik, Handel und Kolonialgeographie mit zugleich begeistertem und skeptischem Blick. Seine Zusammenarbeit mit dem Verleger Hetzel formte jene erzählerische Methode, die Belehrung, Spannung und enzyklopädische Genauigkeit verbindet. Dieses Buch spiegelt besonders Vernes Interesse an Karten, Navigation und der menschlichen Neigung, abstrakte Zahlen in Schicksal zu verwandeln. Empfohlen sei der Roman Lesern, die Abenteuerliteratur nicht nur als Unterhaltung, sondern als kulturelles Dokument verstehen möchten. Wer Freude an literarischen Rätseln, maritimer Atmosphäre und ironisch gebrochener Entdeckerlust hat, findet hier einen reifen Verne: weniger futuristisch als klassisch erzählend, doch reich an Weltwissen, Tempo und feiner Satire.
€ 13,40 -
Reise nach dem Mittelpunkt der Erde
Dem Hamburger Professor Otto Lidenbrock fällt ein geheimnisvolles Dokument in Runenschriftzeichen in die Hände. Es enthält einen verschlüsselten Text des berühmten isländischen Alchemisten Arne Saknussem. Mit Hilfe seines Neffen Axel gelingt die Entzifferung des Berichts über eine Reise zum Mittelpunkt der Erde.Voller Begeisterung plant Lidenbrock diese Expedition zu wiederholen. Im Krater des isländischen Vulkans Sneffels Yocul gelingt der Einstieg in eine fantastische Welt, die die Abenteurer vor eine Reihe von Herausforderungen stellt.
€ 39,99 -
Cäsar Cascabel
In "Cäsar Cascabel" verbindet Jules Verne den Abenteuerroman der "Voyages extraordinaires" mit der heiteren Familienchronik und dem geografischen Lehrstück. Die Artistenfamilie Cascabel, in Amerika zu bescheidenem Wohlstand gelangt, verliert ihr Vermögen und beschließt, nicht per Schiff, sondern mit ihrem Wagen über Alaska, die Beringstraße und Sibirien nach Frankreich zurückzukehren. Aus dieser unwahrscheinlichen Route entwickelt Verne eine episodische Erzählung voller Naturbeobachtungen, ethnografischer Skizzen, politischer Anspielungen und komischer Bühnenhaftigkeit. Jules Verne, 1828 in Nantes geboren, war geprägt von maritimer Kultur, wissenschaftlicher Neugier und dem Optimismus des 19. Jahrhunderts gegenüber Technik, Kartografie und globaler Erkundung. In "Cäsar Cascabel" zeigt sich zugleich seine Sympathie für praktische Intelligenz, familiären Zusammenhalt und bürgerliche Tüchtigkeit. Die Figur des Schaustellers erlaubt ihm, Weltwissen nicht durch Gelehrte, sondern durch improvisierende Überlebenskünstler zu vermitteln. Empfohlen sei dieser Roman allen Leserinnen und Lesern, die Verne jenseits seiner berühmtesten technischen Visionen entdecken möchten. "Cäsar Cascabel" bietet weniger Maschinenwunder als Beweglichkeit des Geistes: eine Reiseerzählung, die Humor, Spannung und Wissensvermittlung kunstvoll vereint und dabei ein warmherziges Bild menschlicher Ausdauer entwirft.
€ 13,10 -
Ein Drama in Mexico
€ 5,50 -
Ein Drama in Mexico
€ 14,95 -
Reise zum Mittelpunkt der Erde
Der berühmte Science-Fiction-Klassiker: Die aufregende Expedition eines Professors und seiner Begleiter in die Tiefen der ErdeDer Krater des isländischen Sneffels-Vulkans dient Professor Lidenbrock und seinen Gefährten als Eingang ins Innere der Erdkugel. Tief dringen sie vor und stoßen bei ihrer Expedition auf eine labyrinthische Urwelt. Sie passieren Riesenpflanzen, Geysire und kämpfende Dinosaurier und sind tief im Erdinnern selbst vor Stürmen und Kugelblitzen nicht gefeit. Jules Verne ist der Erfinder und ungeschlagene Meister des Science-Fiction-Romans. In seinem Buch hat er eine phantastische Welt geschaffen, von der sich Leser seit vielen Generationen in den Bann ziehen lassen. Der Vater des Science-Fiction'Jules Verne, der große Schriftsteller mit Mond- und U-Boot-Visionen' WDR'Jules Vernes Name steht wie kein zweiter für die Begeisterung für Entdeckungen und die Reise ins Unbekannte - weit über seinen Tod am 24.3.1905 hinaus.' WDREin zeitloser Mix aus wissenschaftlichem Detailreichtum, spannender Abenteuergeschichte und einzigartiger ErzählkunstJules Verne ist Science-Fiction-Pionier, Vater des Steampunk und Erfinder des naturwissenschaftlichen AbenteuerromansVernes Werke handeln von den Möglichkeiten und Gefahren von Wissenschaft und Technik'Mit Jules Verne entsteht ein neues literarisches Genre: der naturwissenschaftliche Roman. Darin werden naturwissenschaftliche Fakten in Romanform dargestellt und für die Lesenden konsumierbar gemacht. Der Autor nimmt es mit den Fakten so genau wie möglich. Er informiert sich akribisch über die Entdeckungen und Erfindungen seiner Zeit. Er wird zum Technik-Visionär, indem er die Erfindungen plausibel weiterspinnt und zu Dingen kombiniert, die in späteren Jahrzehnten tatsächlich erfunden werden. Wie die "photographische Telegraphie", sprich: das Faxgerät oder das Bildtelefon. Doch Verne erkennt auch: Die Technik kann die Natur zerstören und in Kombination mit der menschlichen Überheblichkeit zur Gefahr werden.' (WDR)Ausstattung: mit 57 s/w- Abbildungen der frz. Originalausgabe aus dem Jahr 1864
€ 8,00 -
Der stolze Orinoco
Der stolze Orinoco (1898) verbindet geographischen Forschungsroman, Abenteuererzählung und Bildungsreise zu einer späten, vielschichtigen Variation von Vernes Voyages extraordinaires. Entlang des venezolanischen Stroms entfaltet der Text eine Expedition zur umstrittenen Quelle des Orinoco, zugleich aber die Suche der jungen Jeanne de Kermor, die als Jean reist, nach ihrem verschollenen Vater. Kartographie, Naturbeschreibung und dramatische Gefahren strukturieren einen Stil, in dem enzyklopädische Genauigkeit und melodramatische Spannung einander produktiv ergänzen. Jules Verne, bereits der kanonisierte Chronist technischer und geographischer Imagination, schrieb den Roman in einer Epoche, in der europäische Wissenschaft ferne Räume vermessen und zugleich literarisch besitzen wollte. Seine lebenslange Arbeit mit Reiseberichten, Karten, naturkundlichen Kompendien und kolonialen Nachrichten prägt die Darstellung Südamerikas. Im Alterswerk tritt jedoch neben Entdeckeroptimismus ein feineres Interesse an Identität, Verkleidung und familiärer Wiederherstellung hervor. Dieses Buch empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die Verne nicht nur als Erfinder futuristischer Apparate, sondern als gelehrten Erzähler globaler Räume kennenlernen möchten. Der Roman bietet Spannung, historische Atmosphäre und ein faszinierendes Beispiel dafür, wie Literatur Wissenschaft, Abenteuer und moralische Prüfung miteinander verschränkt.
€ 13,80 -
Ein Drama in Mexico
Jules Vernes frühe Erzählung "Ein Drama in Mexico" verbindet historische Abenteuerprosa mit maritimer Spannung und politischem Umbruch. Vor dem Hintergrund des nachkolonialen Mexiko und der letzten spanischen Machtansprüche entfaltet der Text ein kompaktes Drama aus Verrat, Meuterei und moralischer Bewährung. Bereits hier zeigt sich Vernes später berühmte Kunst, geografische Genauigkeit, technische Beobachtung und erzählerische Dynamik zu einer zugleich lehrreichen und packenden Literaturform zu verbinden. Jules Verne, 1828 in Nantes geboren, wuchs in einer Hafenstadt auf, deren Schiffe, Handelswege und Berichte aus fernen Weltgegenden seine Imagination nachhaltig prägten. Bevor er mit den "Außergewöhnlichen Reisen" Weltruhm erlangte, erprobte er in kürzeren historischen Stoffen seine Verbindung von Faktenwissen und Fiktion. Sein Interesse an Navigation, Revolutionen, Entdeckungen und den Kräften der Moderne findet in diesem frühen Werk eine bemerkenswert konzentrierte Gestalt. "Ein Drama in Mexico" empfiehlt sich Lesern, die Verne nicht nur als Autor technischer Zukunftsvisionen, sondern als historisch sensiblen Erzähler kennenlernen möchten. Die Erzählung bietet einen aufschlussreichen Zugang zu seinen Anfängen und zeigt, wie souverän er schon früh Weltgeschichte, Abenteuer und ethische Konflikte verdichtete.
€ 7,20 -
Die Meuterer von der Bounty
Die Meuterer von der Bounty gestaltet den historischen Aufstand von 1789 an Bord der britischen Bounty zu einer kompakten, dokumentarisch grundierten Erzählung. Jules Verne verbindet nautische Genauigkeit, kolonialgeschichtliche Beobachtung und dramatische Zuspitzung: Disziplin, Machtmissbrauch, Sehnsucht nach Freiheit und die verführerische Gegenwelt Tahitis treten in ein spannungsreiches Verhältnis. Der Stil ist nüchtern, präzis und zugleich erzählerisch ökonomisch; im Kontext der Voyages extraordinaires erscheint der Text als historische Miniatur über Entdeckung, Ordnung und moralische Ambivalenz. Jules Verne, geprägt von Geographie, Technikbegeisterung und den großen Reiseberichten des 18. und 19. Jahrhunderts, fand in der Bounty-Affäre ein ideales Material. Sein Interesse galt nicht nur abenteuerlicher Handlung, sondern den Mechanismen menschlichen Handelns unter extremen Bedingungen. Die Figur des Kapitäns Bligh, die Meuterer um Fletcher Christian und die pazifische Inselwelt erlaubten ihm, Autorität, Zivilisation und Naturzustand kritisch zu beleuchten. Dieses Buch empfiehlt sich Lesern, die Vernes Werk jenseits der bekannten Zukunftsvisionen kennenlernen möchten. Es bietet eine konzentrierte, historisch informierte Lektüre, die Abenteuer mit ethischer Reflexion verbindet und zeigt, wie literarische Erzählung historische Ereignisse verständlich, lebendig und dauerhaft diskutierbar macht.
€ 7,10 -
Die Schule der Robinsons
Jules Vernes Die Schule der Robinsons (1882) gehört zu den Voyages extraordinaires und variiert die klassische Robinsonade in ironisch-pädagogischer Absicht. Der junge, wohlhabende Godfrey Morgan, lebenshungrig und von Abenteuerphantasien erfüllt, verlässt San Francisco, um vor der Ehe die Welt zu erproben; ein scheinbarer Schiffbruch zwingt ihn mit seinem Tanzlehrer T. Artelett auf eine einsame Insel. Verne verbindet naturkundliche Beobachtung, technische Nüchternheit und komische Zuspitzung zu einer Erzählung, die Defoes Modell zugleich nachahmt und entzaubert. Jules Verne, 1828 in Nantes geboren, war geprägt von maritimer Imagination, wissenschaftlichem Fortschrittsglauben und dem verlegerischen Programm Pierre-Jules Hetzels, Wissen erzählerisch zu popularisieren. Seine Romane prüfen immer wieder, wie bürgerliche Bildung, Technik und Charakter sich unter extremen Bedingungen bewähren. In Die Schule der Robinsons spiegelt sich zudem Vernes Skepsis gegenüber bloß angelesener Abenteuerlust: Erfahrung wird nicht romantisch verklärt, sondern als Lektion in Urteilskraft, Arbeit und sozialer Verantwortung dargestellt. Empfohlen sei dieses Buch Leserinnen und Lesern, die Vernes Werk jenseits der berühmtesten Titel entdecken möchten. Es bietet eine kluge, leichtfüßige und zugleich hintergründige Auseinandersetzung mit Kolonialphantasie, Erziehung und Selbsttäuschung. Gerade seine humorvolle Konstruktion macht den Roman zu einer reizvollen Lektüre für Freunde klassischer Abenteuerliteratur und literarischer Parodie.
€ 11,20 -
Der Einbruch des Meeres
In "Der Einbruch des Meeres" entwirft Jules Verne ein spätes, bemerkenswert nüchternes Abenteuer um das koloniale Projekt, durch Kanäle Teile der Sahara in ein Binnenmeer zu verwandeln. Zwischen Ingenieursutopie, militärischer Expedition und Wüstenroman entfaltet sich ein Konflikt zwischen französischer Technikgläubigkeit und den Lebenswelten der Tuareg. Vernes Stil verbindet präzise geographische Beschreibung, sachliche wissenschaftliche Spekulation und dramatische Verfolgung; zugleich steht der Roman im Kontext jener fin-de-siècle-Literatur, die Fortschritt nicht mehr ungebrochen feiert, sondern seine politischen und ökologischen Kosten sichtbar macht. Jules Verne, 1828 in Nantes geboren, war der große Popularisator wissenschaftlicher Imagination im 19. Jahrhundert. Seine "Voyages extraordinaires" verbinden Weltkenntnis, technische Neugier und erzählerische Disziplin. Das späte Werk zeigt einen Autor, der die Ambivalenz imperialer Erschließung zunehmend erkannte. Zeitgenössische Debatten über Saharabahnen, Kanäle, Geologie und französische Kolonialpolitik lieferten ihm den Stoff für diesen Roman. Empfohlen sei das Buch Leserinnen und Lesern, die Verne jenseits bloßer Abenteuerromantik entdecken möchten. Es bietet Spannung, historische Tiefenschärfe und eine frühe literarische Reflexion über Naturbeherrschung, Macht und die Grenzen technischen Fortschritts.
€ 10,30