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Diakonie zwischen Inklusion und Exklusion
Inwiefern gelingt es Kirche und Diakonie, der gesamtgesellschaftlichen Großaufgabe 'Inklusion' gerecht zu werden? Inklusion steht dabei nicht nur für barrierefreie Zugänglichkeit, sondern auch für die Wahrnehmung und Anerkennung von Vielfalt sowie die Beseitigung von strukturellen Benachteiligungen, Diskriminierungen und limitierenden Lebensumständen. Die Beiträger*innen reflektieren Fremd- und Selbstbilder von Inklusion und Exklusion in diakonischen Kontexten aus historischer, empirischer, erziehungswissenschaftlicher, theologischer und diakoniewissenschaftlicher Perspektive. Damit richten sie sich an alle, die die Aufarbeitung von Missständen in Kirche und Diakonie theoretisch mitdenken und in der Praxis aktiv gestalten wollen.
€ 49,00 -
Die Angst vor der Bedeutungslosigkeit
Das Individuum ist heute mit der gesellschaftlichen Leitidee konfrontiert, alles sei möglich und jedes Ziel erreichbar. Das führt zu einer weit verbreiteten Angst, die eigenen Potenziale nicht voll auszuschöpfen und ein unbedeutendes, erfolgloses Leben zu führen. Die Entwicklung eines stabilen Selbstwertgefühls wird so erschwert. Die Vorherrschaft einer kommerzialisierten Selbsthilfekultur der Selbstoptimierung verhindert eine intensive Beschäftigung mit grundlegenden existenziellen Fragen.Mithilfe philosophischer, psychologischer, soziologischer und ökonomischer Theorien analysiert und kritisiert Carlo Strenger in einzigartiger Weise diese Entwicklung und zeigt, wie durch eine aktive Anerkennung des eigenen Selbst und durch eine ernsthafte intellektuelle Auseinandersetzung mit dem eigenen Weltbild eine bedeutungsvolle Lebensführung gelingen kann. Dabei greift er nicht nur auf die Erkenntnisse vieler bedeutender Denker, sondern auch auf seine Erfahrungen als Psychotherapeut zurück.
€ 32,90 -
Gesammelte Werke
Band 4: Neuere Philosophie II: Probleme, GestaltenHans G. Gadamer, (1900-2002); 1918-19 Studium der Philosophie in Breslau; 1919-22 Studium in Marburg; 1922 Promotion bei Paul Natorp; 1928 Habilitation bei Martin Heidegger; 1928-37 Privatdozent für Philosophie in Marburg; 1937 a.o. Professor in Marburg; 1939 Ruf nach Leipzig; 1945 Dekan der philosophischen Fakultät in Leipzig, 1946 Rektor der Universität Leipzig; 1947 Ruf nach Frankfurt am Main; 1949 Ruf nach Heidelberg; 1951 Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften; 1968 Emeritierung und Präsident der Heidelberger Akademie der Wissenschaften; Weiterführung der Lehrtätigkeit, auch in Amerika und Italien.
€ 106,95 -
Technikhermeneutik
Technik ist allgegenwärtig. Sie durchdringt nicht nur die Produktion von Gütern und die Wissenschaften, auch unser Alltagsleben ist weitgehend durchwebt mit technischen Anordnungen unterschiedlichster Form und Ausprägung. Dabei ist den einzelnen technischen Artefakten häufig nicht anzusehen, wie stark sie nicht nur unsere Umwelt beeinflussen, sondern sogar unser Erkennen und Verstehen mitprägen. Dieser Zirkel von Verstehen und Gestalten, Gestalten und Verstehen kann als ein hermeneutischer Zirkel der Technik beschrieben werden. Die Beiträge des Sammelbandes setzen sich in diesem Sinne mit Aspekten einer philosophischen Begründung von technischem Handeln auseinander, versuchen verschiedene Deutungen etablierter Wissenschaften zu hinterfragen und geben Aussichten auf mögliche Gestaltungsansätze. Technik wird dabei nicht als dem Menschen gänzlich äußerlich und entgegengesetzt begriffen, sondern als ihm wesentlich inhärent ¿ als Teil verständnisorientierten Handelns und handlungsorientierten Verstehens.
€ 81,70