Results for 'markus bruchler'
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Glück nach Vorschrift (Ein V.F.E.G.-Buch)
Deutschland steigt im World Happiness Report auf - und wirkt trotzdem nicht beruhigt. Glück nach Vorschrift geht diesem Widerspruch nach und untersucht, wie Wohlbefinden in der Gegenwart zur Kennziffer geworden ist: gemessen, verglichen, politisch verwaltet und digital übersteuert. Im Zentrum stehen die blinden Flecken der Glücksstatistik: eine Jugend, die trotz Wohlstand und Vernetzung an Zufriedenheit verliert, soziale Medien als Maschinen der Unruhe, schwindendes Vertrauen, brüchige Zugehörigkeit und die stille Fragilität moderner Überflussgesellschaften. Das Buch liest Ranglisten, Befunde und gesellschaftliche Selbstdeutungen gegen den Strich und fragt, was Zahlen sichtbar machen - und was sie verdecken. In der sachlich-satirischen Tonlage der V.F.E.G. verbindet der Band Analyse, Zeitdiagnose und Kulturkritik zu einem präzisen Befund über den Happiness-Komplex der Gegenwart. Kein Ratgeber, kein Alarmtext, sondern ein Protokoll jener Mechanismen, mit denen moderne Gesellschaften Glück messen, verfehlen und dennoch unablässig optimieren wollen.
€ 19,99 -
Glück nach Vorschrift (Ein V.F.E.G.-Buch)
Deutschland steigt im World Happiness Report auf - und wirkt trotzdem nicht beruhigt. Glück nach Vorschrift geht diesem Widerspruch nach und untersucht, wie Wohlbefinden in der Gegenwart zur Kennziffer geworden ist: gemessen, verglichen, politisch verwaltet und digital übersteuert. Im Zentrum stehen die blinden Flecken der Glücksstatistik: eine Jugend, die trotz Wohlstand und Vernetzung an Zufriedenheit verliert, soziale Medien als Maschinen der Unruhe, schwindendes Vertrauen, brüchige Zugehörigkeit und die stille Fragilität moderner Überflussgesellschaften. Das Buch liest Ranglisten, Befunde und gesellschaftliche Selbstdeutungen gegen den Strich und fragt, was Zahlen sichtbar machen - und was sie verdecken. In der sachlich-satirischen Tonlage der V.F.E.G. verbindet der Band Analyse, Zeitdiagnose und Kulturkritik zu einem präzisen Befund über den Happiness-Komplex der Gegenwart. Kein Ratgeber, kein Alarmtext, sondern ein Protokoll jener Mechanismen, mit denen moderne Gesellschaften Glück messen, verfehlen und dennoch unablässig optimieren wollen.
€ 26,99 -
Das depressive Land, Band 1: Schuld, Stillstand, Verwaltung der Einfalt
"Das depressive Land" ist ein Warnbericht der V.F.E.G. (Abteilung für moralische Schonhaltung). Der Band untersucht ein gesellschaftliches Klima, in dem Entscheidungen vertagt, Fehler moralisiert und Verantwortung über Verfahren entsorgt wird. Schuldfragen gewinnen Priorität gegenüber Ursachenfragen; Gewissheit ersetzt oft Erkenntnisarbeit. "Depressiv" ist dabei als Metapher zu verstehen: Der Begriff beschreibt keine klinische Diagnose, sondern eine kollektive Grundhaltung aus Erschöpfung, Reizbarkeit und Rückzug, während moralische Lautstärke und öffentliche Eindeutigkeit zunehmen.Der Text arbeitet institutsnah, analytisch und ohne agitatorische Zuspitzung. Er verzichtet auf Feindbilder und fertige Rezepte und konzentriert sich auf Mechanismen: Wie entsteht Stillstand? Warum wird Irrtum als Makel behandelt? Auf welche Weise verwandeln sich komplexe Probleme in Schuldrituale? Welche Rolle spielen Sprache, institutionelle Routinen und soziale Erwartungsregime bei der Stabilisierung von Vereinfachung?In einer Abfolge klar gegliederter Kapitel werden zentrale Muster beschrieben, wie die Verschiebung von Lösungssuche zur Schuldverwaltung, die Angst vor dem Fehler als kultureller Bremsmoment, die Umdeutung von Nicht-Entscheidung in Haltung, sowie die stille Entwertung von Wissen zugunsten schneller Gewissheiten. Der Band richtet sich an Leserinnen und Leser, die Ambivalenz aushalten, Differenzierung schätzen und Lösungen höher gewichten als Schuld.
€ 24,99 -
Das depressive Land, Band 1: Schuld, Stillstand, Verwaltung der Einfalt
"Das depressive Land" ist ein Warnbericht der V.F.E.G. (Abteilung für moralische Schonhaltung). Der Band untersucht ein gesellschaftliches Klima, in dem Entscheidungen vertagt, Fehler moralisiert und Verantwortung über Verfahren entsorgt wird. Schuldfragen gewinnen Priorität gegenüber Ursachenfragen; Gewissheit ersetzt oft Erkenntnisarbeit. "Depressiv" ist dabei als Metapher zu verstehen: Der Begriff beschreibt keine klinische Diagnose, sondern eine kollektive Grundhaltung aus Erschöpfung, Reizbarkeit und Rückzug, während moralische Lautstärke und öffentliche Eindeutigkeit zunehmen.Der Text arbeitet institutsnah, analytisch und ohne agitatorische Zuspitzung. Er verzichtet auf Feindbilder und fertige Rezepte und konzentriert sich auf Mechanismen: Wie entsteht Stillstand? Warum wird Irrtum als Makel behandelt? Auf welche Weise verwandeln sich komplexe Probleme in Schuldrituale? Welche Rolle spielen Sprache, institutionelle Routinen und soziale Erwartungsregime bei der Stabilisierung von Vereinfachung?In einer Abfolge klar gegliederter Kapitel werden zentrale Muster beschrieben, wie die Verschiebung von Lösungssuche zur Schuldverwaltung, die Angst vor dem Fehler als kultureller Bremsmoment, die Umdeutung von Nicht-Entscheidung in Haltung, sowie die stille Entwertung von Wissen zugunsten schneller Gewissheiten. Der Band richtet sich an Leserinnen und Leser, die Ambivalenz aushalten, Differenzierung schätzen und Lösungen höher gewichten als Schuld.
€ 14,99