Results for 'paula irmschler'
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Weil das so ist
Steffi ist 46 und lebt im Erzgebirge. Eine, die auffällt, obwohl sie das nie wollte - groß, mit breiten Schultern, kräftigen Händen. Sachbearbeiterin in der Führerscheinstelle ist sie gern, aber ihr Zuhause ist die Hölle. Dass er trinkt, laut wird, zuschlägt, das wissen viele und sagen trotzdem nichts. Wegzugehen wäre nicht nur ein persönlicher Entschluss, sondern ein sozialer Bruch. Es bedeutet: Scham, Misstrauen und Ausgrenzung. Steffi weiß das. Lena, 32, lebt in Leipzig, leitet ein Team in einem sozialen Start-up, spricht über Gleichstellung, hält Vorträge über Care-Arbeit und strukturelle Gewalt. Und merkt trotzdem nicht, wie sie selbst hineingerät. Lena redet sich lange ein, dass das Liebe ist. Dass Nähe eben auch schwierig sein darf. Sie bleibt. Nicht aus Unwissen, sondern aus Hoffnung. Weil sie glaubt, dass man nicht aufgibt, wenn es schwierig wird. Mit großer Klarheit und Eindringlichkeit erzählt Jessica Ramczik von zwei Frauen und unserer Gesellschaft, die Gewalt gegen Frauen ermöglicht, deckt, duldet: Weil das so ist.
€ 24,00 -
Sonnenhang
Aufrichtig und kompromisslos schreibt Kathrin Weßling über das Nicht-mehr-jung-Sein, zerbrochene Lebensträume und darüber, dass man manchmal an den ungewöhnlichsten Orten Freundschaft findet. Während ihre Freundinnen Kinder bekommen und Instagram eine einzige Happy-Wife-Happy-Life-Show zu sein scheint, sitzt Katharina in ihrer Wohnung und betäubt sich mit Arbeit und Trash-TV. Mit Ende dreißig hat sie sich arrangiert mit diesem recht ereignislosen Leben, in dem noch alles möglich ist.Das zumindest glaubt sie, bis sie erfährt, dass sie keine Kinder mehr bekommen kann. Plötzlich fühlen sich die Nächte in Kneipen und die Tage am Schreibtisch nur noch sinnlos an. Dann nimmt sie eine ehrenamtliche Stelle in der Seniorenresidenz Sonnenhang an. Die Wochenenden bestehen nun aus Eierlikörschmuggel, Kniffeln und skurrilen, liebenswürdigen Begegnungen. Als die nächste große Entscheidung ansteht, muss Katharina sich fragen, was sie eigentlich will. Und ob sie nicht ganz unbemerkt schon längst gefunden hat, wonach sie so verzweifelt sucht.
€ 14,00 -
Alles immer wegen damals
'Ein liebevoll tragikomischer und geerdeter Familienroman.' Der Tagesspiegel Der Hund ist jetzt da, nun muss man sich eben um ihn kümmern, sagt Mutti. So wie die Kinder, die waren damals auch plötzlich da und man musste sich eben kümmern. Das will ihre Tochter Karla in jedem Fall anders machen. Also ist sie von Leipzig nach Köln geflohen, hat den Kontakt zur Mutter abgebrochen, das ist einfacher als mit Gerda zu diskutieren. Aber jetzt hadert Karla mit der Ausbildung, kämpft mit der Miete, und mit ihrer Freundin könnte auch mal der nächste Schritt kommen. Ob es eine gute Idee von Karlas Geschwistern war, den beiden zu ihren Geburtstagen - zum 30. und 60. - eine gemeinsame Reise nach Hamburg zu schenken? Mit Witz und Zärtlichkeit erzählt Paula Irmschler von zwei grundverschiedenen Frauen, die zufällig Mutter und Tochter sind.Ein widerspenstiger FamilienromanEine zeitgemäße Geschichte über Frausein und MutterschaftEntwaffnend ehrlich, voller Wärme, Leichtigkeit und Witz 'Trocken, unterhaltsam und einfühlsam: Paula Irmschler beweist erneut, dass sie die Kunst beherrscht, Leser zu berühren, ohne dabei ins Sentimentale abzurutschen.' Amelie Graen, Stern 'Es ist eine allegorische Wiedervereinigung, die Paula Irmschler hier mit höchster sprachlicher Delikatesse erzählt.' Paul Jandl, NZZ 'Melancholisch, leichtfüßig, fast schon weise.' Katja Eßbach, NDR Kultur
€ 14,00 -
Weltalltage
Mit Wärme, Wucht und Witz erzählt Paula Fürstenberg in 'Weltalltage' von einer besonderen Freundschaft und deren Zerreißprobe. Vom Körper und wie wir mit ihm umgehen, von der Kraft der Worte und davon, wo Empathie beginnt - und wo sie enden muss. Sie sind beste Freunde, teilen sich eine Wohnung. Max ist Architekt, sie Schriftstellerin und seit ihrer Kindheit chronisch krank. Er ist der Gesunde, sie die Kranke. So war es immer. Doch dann wächst eine Finsternis in Max. Er bricht den Kontakt ab. Was der Schriftstellerin gegen den Freundschaftskummer hilft, ist das Schreiben, das versuchsweise Ordnen der Vergangenheit in Listenform. Also erzählt sie ihre Geschichte, und die von Max, von der Nachwendekindheit im Osten bis in die Gegenwart. Sie denkt über die gesellschaftlichen Verhältnisse nach, über das Kranksein - und die Sprache der Körper. Doch durch Denken und Schreiben allein lässt sich einem Kummer nicht beikommen. Dafür muss sie aufstehen, tanzen gehen, loslassen. Ein paar Stunden nur, ein paar Tage. Und dann steht Max plötzlich wieder vor der Tür.
€ 13,00 -
Sonnenhang
Aufrichtig und kompromisslos schreibt Kathrin Weßling über das Nicht-mehr-jung-Sein, zerbrochene Lebensträume und darüber, dass man manchmal an den ungewöhnlichsten Orten Freundschaft findet. Während ihre Freundinnen Kinder bekommen und Instagram eine einzige Happy-Wife-Happy-Life-Show zu sein scheint, sitzt Katharina in ihrer Wohnung und betäubt sich mit Arbeit und Trash-TV. Mit Ende dreißig hat sie sich arrangiert mit diesem recht ereignislosen Leben, in dem noch alles möglich ist. Das zumindest glaubt sie, bis sie erfährt, dass sie keine Kinder mehr bekommen kann. Plötzlich fühlen sich die Nächte in Kneipen und die Tage am Schreibtisch nur noch sinnlos an. Dann nimmt sie eine ehrenamtliche Stelle in der Seniorenresidenz Sonnenhang an. Die Wochenenden bestehen nun aus Eierlikörschmuggel, Kniffeln und skurrilen, liebenswürdigen Begegnungen. Als die nächste große Entscheidung ansteht, muss Katharina sich fragen, was sie eigentlich will. Und ob sie nicht ganz unbemerkt schon längst gefunden hat, wonach sie so verzweifelt sucht.
€ 23,00 -
Weltalltage
Mit Wärme, Wucht und Witz erzählt Paula Fürstenberg in »Weltalltage« von einer besonderen Freundschaft und deren Zerreißprobe. Davon, was es heißt, nicht zu funktionieren in einer Welt, in der alles funktionieren muss; vom Körper und wie wir mit ihm umgehen; von der Kraft der Worte und davon, wo Empathie beginnt - und wo sie enden muss. Sie sind beste Freunde seit der Schulzeit. Jetzt, mit Anfang dreißig, teilen sie sich eine Wohnung. Max ist Architekt, sie ist Schriftstellerin und seit ihrer Kindheit chronisch krank. Immer wieder wird sie von heftigen Schwindelanfällen heimgesucht und ist auf Max angewiesen. Er ist der Gesunde , sie die Kranke . So war es schon immer. Doch dann erfährt Max vom Tod seines Onkels, und in ihm wächst eine Finsternis. Er muss ins Krankenhaus. Mit einem Mal gerät alles ins Wanken. Was der Schriftstellerin im aufkommenden Freundschaftskummer hilft, ist das Schreiben, das versuchsweise Ordnen der Vergangenheit in Listenform. Also erzählt sie ihre Geschichte, und damit auch die von Max, von der Nachwendekindheit im Osten bis in die schwankende Gegenwart. Sie denkt über die gesellschaftlichen Verhältnisse nach, die sie zu denen haben werden lassen, die sie sind, über das Kranksein - und die Sprache der Körper. Doch durch Denken und Schreiben allein lässt sich einem Kummer nicht beikommen. Dafür muss sie aufstehen und tanzen gehen, muss sie loslassen und alles vergessen. Ein paar Stunden nur, ein paar Tage. Und dann steht Max plötzlich wieder in der Tür ...
€ 23,00 -
Niemand hat die Absicht ein Matriarchat zu errichten
Frauen sind komisch. Aber auch im Sinne von lustig? In dieser Anthologie beweisen 33 Meisterinnen ihres Faches, dass es den typisch »weiblichen Humor« gar nicht gibt, sondern Dutzende Spielarten! Geschichten, Kolumnen, Reportagen, Gedichte und Cartoons - von hintersinnig bis voll auf die Zwölf. Neben Abhandlungen über die großen gesellschaftlichen Themen wie Alpaka-Wanderungen, neue Erkenntnisse auf dem Gebiet des Kampftrinkens sowie runde Geburtstage von klumpfüßigen Kultmäusen findet die geneigte Leser*innenschaft hier auch endlich Antworten auf die wirklich wichtigen Fragen: Wie verschicke ich ein Babyjäckchen? Was kostet die Schweiz? Wie viele Stifte darf ich bei der Arbeit klauen? Wie stehen Eisbären zur Klimakrise? Und vor allem: Wo ist eigentlich dieses Internet? Die Herausgeberinnen, beide selbst seit vielen Jahren erfolgreich im deutschen Satirebetrieb, garantieren: In diesem Buch sind nur *innen drinnen, und, ernsthaft: Niemand hat die Absicht, ein Matriarchat zu errichten!
€ 22,00 -
Superbusen
'Ein großartiger, zeitgemäßer, unbedingt notwendiger Roman.' DER SPIEGEL Gisela zieht nach Chemnitz, um neu anzufangen. Die Stadt ist für die Anfang Zwanzigjährige ein Versprechen. Endlich studieren, sich finden, weg von der Familie. Ihren Körper und ihre Gedanken aber nimmt sie mit. Doch in Chemnitz findet sie Freundinnen, die die Welt nicht so akzeptieren wollen, wie sie ist. Zusammen gehen sie auf Demonstrationen, betrinken sich und gründen eine Band: Superbusen. Bei ihren Konzerten entdecken sie die Macht der Musik, das Konstrukt Ost und West und was sie als Frauen zusammenhält und trennt. 'Paula Irmschler lesen ist wie Saufen mit der besten Freundin, aber ohne Kater. Magisch.' MARGARETE STOKOWSKI
€ 13,99