Filters
Results for 'robert graves'
-
Quo vadis? Untersuchungen zur Antike im historischen Roman
Doktorarbeit / Dissertation aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Germanistik - Literaturgeschichte, Epochen, Note: 2, Technische Universität Berlin, Sprache: Deutsch, Abstract: Der historische Roman gehört zu den epochetypischen Kunstformen des 19. Jahrhunderts, die in ganz Europa ein Massenpublikum ansprach und begeisterte. Von der Geschichtswissenschaft und ihrem steten Streben nach Gelehrsamkeit und Objektivität als unhistorisch gebrandmarkt, bewegt sich der historische Roman in einer Grauzone zwischen Fiktionalität und geschichtlicher Wahrheit. Die vorliegende Dissertation Quo vadis? - Untersuchungen zur Antike im historischen Roman beschäftigt sich mit eben diesem Spannungsverhältnis von Wissenschaft und Kunst, indem es die Funktion und Verwendungsmöglichkeiten der Antike im historischen Roman seit Walter Scott analysiert.Im Zentrum der Arbeit steht die Untersuchung exemplarischer Romane, durch die verschiedene Tendenzen in der Verwendung historischer Stoffe in der Literatur aufgezeigt werden konnten: Felix Dahns Ein Kampf um Rom, Edward Bulwer-Lyttons The Last Days of Pompeii, Robert Harris Pompeii (2003), Lion Feuchtwangers Der falsche Nero, Bertold Brechts Romanfragment Die Geschäfte des Herrn Julius Caesar und schließlich Robert Graves Ich, Claudius, Kaiser und Gott stehen beispielhaft für die zahlreichen historischen Romane, die seit 1814 geschrieben worden sind. Ein eigenes Kapitel erhält der Jesus-Roman, eine Unterart des historischen Romans, der sich mit dem Leben und Wirken Jesu beschäftigt. Am Beispiel Lewis Wallaces Ben-Hur, Henryk Sienkiewicz' Quo vadis?, Dostojewskis Der Idiot und Georg Hauptmanns Der Narr in Christo Emanuel Quint werden wichtige Entwicklungslinien des Jesus-Romans aufgezeit.Die Analyse der historischen Antikenromane hat schließlich gezeigt, dass sich trotz der Heterogenität der Gattung einige Tendenzen und Gemeinsamkeiten feststellen lassen: Geprägt wurden die Entstehung der Romane, die Wahl des Stoffes und die Art seiner Verarbeitung von den politischen Veränderungen, vor allem jedoch von der gesellschaftlichen Entwicklung des Menschen seit dem 19. Jahrhundert. Im Unterschied zum Historiker sucht der Schriftsteller in seinem Werk nicht nach einem objektivem Geschichtsbild, sondern nutzt die Antike zu einem bestimmten Zweck. Ob als Metapher für die Moderne, bloßes Kostüm oder Mittel zur Korrektur der Überlieferung ¿ die Antike bietet als Reservoir literarischer Stoffe eine nahezu unbegrenzte Vielfalt an Ausdrucksmöglichkeiten.
€ 52,95 -
Wicca
Quelle: Wikipedia. Seiten: 62. Kapitel: Samhain, Robert Graves, Margaret Alice Murray, Julfest, Keltischer Jahreskreis, Marion Zimmer Bradley, Hexensabbat, Wicca-Jahreskreis, Wicca-Traditionen, Ostara, Charles Godfrey Leland, Alex Sanders, Gehörnter Gott, Aradia, Dreifaltige Göttin, Imbolg, Beltane, Gerald Brousseau Gardner, Scott Cunningham, Hierogamie, Margot Adler, Doreen Valiente, Thebanisches Alphabet, Oh My Gods!, Buch der Schatten, Nerthus von Norderney, Starhawk, Lughnasadh, Dianische Wicca, Mabon, Vivianne Crowley, Athame, Gwydion Pendderwen, Esbat. Auszug: Wicca ist eine neureligiöse Bewegung und versteht sich als eine wiederbelebte Naturreligion und als Mysterienreligion. Wicca hat seinen Ursprung in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und ist eine Glaubensrichtung des Neuheidentums. Wicca sieht sich auch als die ¿Religion der Hexen¿ und die meisten Anhänger bezeichnen sich selbst als Hexen. Die meisten der unterschiedlichen Wicca-Richtungen sind im Gegensatz zu rekonstruktiven neopaganen Bewegungen explizit synkretistisch und eklektisch sowie anti-patriarchalisch. Es bestehen zahlreiche Parallelen zum feministischen Kult der Großen Göttin; im Wicca sind, entgegen der reinen Göttinnenspiritualität, eine weibliche Göttin und ein männlicher Gott gleichberechtigte Partner und Repräsentanten einer polaren Natur. Gemeinsam ist fast allen Wicca das Feiern der 8 Jahreskreisfeste und die am Mondzyklus orientierten magischen Rituale (Esbats). Der Begriff Wicca wurde aus dem Angelsächsischen übernommen, wo das Wort wicca (männliche Form, ausgesprochen ) ¿Hexer, Zauberer¿ bedeutet; die weibliche Form dieses Wortes ist wicce (ausgesprochen ). Das heutige englische Wort witch für ¿Hexe¿ geht sprachgeschichtlich auf wicce bzw. wicca zurück. Der moderne Begriff erscheint zunächst in der Form Wica in Gardners Witchcraft Today (1954) als Bezeichnung für die Vertreter der von ihm beschriebenen ¿Alten Religion¿ (und nicht für die Religion selbst). Die Schreibweise Wicca ist von ihm erstmals 1969 belegt. Völlig unabhängig von Gardner verwendete J.R.R. Tolkien den Begriff wicca für die beiden Zauberer Gandalf und Saruman bereits 1942 in seinem ersten Manuskript zum Band Die zwei Türme des Werkes Herr der Ringe. Dies ist durch eine Fußnote im Kapitel 20, The Riders of Rohan, im siebten Band der zwölfbändigen Dokumentation seines Schaffens durch seinen Sohn Christopher belegt. In der 1969 gedruckten Ausgabe des Herr der Ringe ersetzte Tolkien jedoch den Begriff wicca durch wizard. Über die Wortherkunft des altenglischen wicca, wicce gib
€ 19,28