Filters
-
Thema
-
Fictie
- Fictie: algemeen en literair 21
- Moderne en hedendaagse fictie 19
- Verhalend thema: milieukwesties / natuurlijke wereld 15
- Biografische fictie / autobiografische fictie 12
- Vertaalde fictie 3
- Klassieker 2
- Kortverhalen 2
- Fictie: Traditionele verhalen, mythes en sprookjes 1
- Sprookjes en volksverhalen / Hervertellingen van sprookjes 1
- Mythes en legendes / Mythische fictie 1
- Hedendaagse levensstijl fictie 1
- Saga fictie (Familie / algemene saga’s) 1
- Religieuze en spirituele fictie 1
- Fictie: verhalende thema’s 1
- Verhalend thema: dood, rouw, verlies 1
- Verhalend thema: interior life 1
- Verhalend thema: identiteit / thuishoren 1
- Verhalend thema: sociale problematiek 1
- Verhalend thema: Reizen 1
-
Fictie
-
Productvorm
-
Taal
-
Prijs
Resultaten voor 'judith schalansky'
-
Inventaris van enkele verliezen
Altijd ontbreekt er iets. Het oog ziet, het verstand vult aan: brokstukken veranderen in bouwwerken, de daden van de doden komen tot leven, heerlijker en volmaakter dan ze ooit zijn geweest. Een boek over de aantrekkingskracht van leegtes, de volmaaktheid van het fragment, de aanwezigheid van wat verloren is gegaan –en over de onvergankelijke kracht van het verhaal. ‘De verhalen in deze bundel van Judith Schalansky hebben verlies als thema. Wat wij winnen, is literatuur van een kaliber dat je zelden tegenkomt.’ – Frankfurter Allgemeine Zeitung
€ 26,99 -
Wenn kein Fluss mehr fließt
Flüsse sind nicht nur ein Landschaftselement unter vielen, sie sind Lebensadern. An ihren Ufern entstehen Städte, an ihren Stränden erholen sich die Arbeiterinnen und Arbeiter, und ihr geklärtes Wasser löscht unseren Durst. Kein Köln ohne Rhein, kein Dresden ohne Elbe - und kein ¿ód¿ ohne ¿ódka. Ausgehend vom Fluss seiner Kindheit, der überreguliert, verschmutzt und heute kaum noch auffindbar in Vergessenheit geraten ist, liest der preisgekrönte Lyriker Maciej Robert die Spuren europäischer Flussläufe: in Polen, in Ungarn, in der Slowakei, in Tschechien, in Deutschland. Aber wie entdeckt man Flüsse, die es nicht mehr gibt? Man findet sie in den Geschichten, die über sie erzählt werden: Flüsse als Grenzen oder Handelsrouten, Fließgewässer als lebensnotwendige Grundlage und schützenswerte Lebensräume, Flüsse als das, was Europa verbindet. Wenn kein Fluss mehr fließt ist ein ganz und gar europäisches Buch: Zwischen den Flüssen, die Europa ausmachen, entdeckt Maciej Robert die Ufer, an denen sich unser aller Leben entfaltet.
€ 28,00 -
Papageien
Nicht Hansi oder Bubi, sondern ¿Klitz¿ tauft Christine Wunnicke als Kind ihren dünnen, ängstlichen Sittich. Jahrzehnte später lässt sie dem früh verstorbenen Stubenvogel Gerechtigkeit widerfahren. Aber heißt einen kennen alle kennen? Und kennen sie auch uns, oder woher rührt ihre Fähigkeit, die menschliche Sprache wie kein anderes Tier nachzuahmen, und das ohne Lippen und mit steinhartem Schnabel? Aus Urwäldern gepflückt, über die kolonialen Handelsrouten verschleppt, in goldene Käfige gesperrt und auf Piratenschultern drapiert, zum Tanzen und zum Sprechen gebracht, vergisst man glatt, dass diese bunten, klugen Vögel in Freiheit sehr gut ohne uns auskommen. In ihrem Portrait, das genauso schillernd, vorwitzig und gescheit ausfällt wie die verehrten Vertreter dieser Ordnung der Vögel, nähert sich Christine Wunnicke dem beredten Exoten. Sie zeichnet die Umstände nach, die unser Verhältnis zu ihm geprägt haben, erzählt von Papageienfantasien, die sich durch die Jahrhunderte in fantastischen Papageienbildern offenbaren - und von unserem unstillbaren Begehren danach, mit anderen Tieren sprechen zu können.
€ 22,00 -
Zunehmende Trübung
Als tiefster See Brandenburgs ist der malerisch gelegene Große Stechlinsee weithin bekannt für sein klares Wasser. Doch wer genauer hinsieht, erkennt die zunehmende Trübung. Anlass genug, der Geschichte seiner Verunreinigung auf den Grund zu gehen: Theodor Fontane siedelt in seinem nach dem See benannten Roman an dessen Ufern die Geschichte einer Adelsfamilie an. Während der NS-Diktatur ist der Stechlin Austragungsort einer bürokratischen Schlacht zwischen dem nationalistischen Naturschützer Hans Klose und der Hitlerjugend wegen deren ausschweifender Zeltlager. Und in der DDR entwickelt sich der See zum Naherholungsgebiet für die werktätigen Massen, obwohl an seinem Ufer ein Atomkraftwerk errichtet wird, dessen ökologische Auswirkungen eine eigens geschaffene Forschungsstelle überwacht. Doch die Veränderungen der natürlichen Umwelt geschehen in einer Zeitlichkeit, die wir kaum überblicken können. Fest steht nur, dass einmal Vergangenes nicht wieder in die Zukunft gebracht werden kann. In den trüben Schichten des Stechlins findet Björn Kröger eine erhellende Perspektive auf das Dritte, das aus Altem und Neuem, aus Natur und Kultur entsteht - und eine behutsame Sprache für die Lebenszeit eines Gewässers, in dem sich das Leben und Sterben der Menschen in immer neuen Schichten ablagert.
€ 32,00 -
Palmen
Meist wachsen sie dort, wo man gerade nicht ist, aber gern wäre. Manchmal allerdings stehen sie einem direkt vor der Nase - in Vorgärten, Fußgängerzonen, Treibhäusern oder Botanischen Gärten -, wo sie unweigerlich die Frage aufwerfen: Wie wurde dieses faszinierende Gewächs zur allgemeinen Sehnsuchtspflanze? Am Anfang, so viel ist sicher, war die Dattelpalme. Mit ihrer Kultivierung wurden Menschen sesshaft, mit ihren Palmwedeln deckten sie Dächer und huldigten Göttern. Seither beschatten Palmen sowohl Träume vom Süden als auch Utopien einer besseren Welt: Goethe erwählt eine italienische Fächerpalme zu seinem Fetisch, der Kokos-Guru August Engelhardt begründet in Deutsch-Neuguinea seine Palmenreligion, während Produkte wie Palmin den westlichen Wohlstand zu schmieren beginnen. Palmen waren und sind nicht nur Sehnsuchts-, sondern auch Kolonialpflanzen und bedrohen in monokulturellen Plantagen ausgerechnet jenen Traum einer paradiesischen Natur, für die sie mit bezaubernd-ikonischer Eleganz stehen. Jutta Person verfolgt das breit gefächerte Mensch-Palme-Verhältnis von Aussteigersehnsucht bis Zwergpalmenfetisch, von Tropentristesse bis Treibhauspflanze: Dieses Portrait feiert die Palme in all ihren sonnensatten bis schattigen Facetten.
€ 22,00 -
Acker, Baulücke, Deponie
Auf der Suche nach unberührter Natur wird gern übersehen, was der Menschenhand entsprungen ist: Brachen sind das Postskriptum jedweder Kultivierung und gleichzeitig der Beginn der Wildnis. Besenkraut, Silberregen oder Landreitgras, die der ungeübte Blick nur als Unkraut wahrnimmt, begrünen sie mit störrischem Wuchs. Ihre Entstehung ist hingegen untrennbar mit der Sesshaftwerdung des Menschen verbunden, erst die Abtrennung des Kulturlands von der Wildnis hat die Brache hervorgebracht. Wo heute unsere Toten ruhen, rahmt sie die Gräber, wo sich unser Abfall zu Bergen türmt, überwuchert Brachland die Hänge, und selbst im Niemandsland zwischen Staatsgrenzen gedeihen sie unbekümmert: Wo Menschen nur mühsam oder heimlich passieren können, zeugen sie von der Vielfalt des unbekümmerten Lebens. In zwölf Etappen durchstreift David Bröderbauer das Brachland - vom Wiener Nordbahnviertel bis zur nordrhein-westfälischen Zeche Zollverein, vom burgenländischen Neusiedlersee über einen Truppenübungsplatz bis zur wüsten Marslandschaft. Sein Brachenatlas ist eine Einladung, den scheinbar unbedeutenden Raum zu erkunden, sein Nischendasein zu würdigen und seine widerständige Schönheit zu entdecken.
€ 26,00 -
Marmor, Quecksilber, Nebel
€ 24,00 -
Birken
Strahlend, fruchtbar, jugendlich: Die Pionierpflanze mit den zarten, klebrigen Blättern spendet den Menschen flirrenden Schatten und eine Reihe von festlichen Riten rund um das Gedeihen, nicht nur zu Pfingsten, wenn junge Maien in Dörfer getragen werden. Mit unermüdlich findiger Fortpflanzungskraft wächst die Birke an den unwahrscheinlichsten Standorten, an den Hängen des Ätna ebenso wie in den Torfmooren, und bereitet den Nährboden für andere Baumarten und eine Vielzahl von Fantasien, die Gedichte, Reime und Kinderlieder vor allem der slawischen und skandinavischen Kultur, aber auch die Worpsweder Künstlerkolonie geprägt haben. Während die Forstwirtschaft den Baum wenig schätzte und ihn als ordnungsstörend und wertlos ansah, gilt die Birke heute als Retterin des Waldes, die nicht nur Brände abwehrt, sondern auch Artenreichtum zurückbringt und den Verlusten des Klimawandels entgegentritt. Steffi Memmert-Lunau erschließt mit dem glänzenden Portrait ihres Lebensbaums die strotzende Kraft einer Pflanze, die selbst noch in größter Dunkelheit die Fähigkeit besitzt, Licht zu spenden.
€ 22,00 -
Himmelsstriche
'Dieses Buch leuchtet die Beziehung zwischen Landschaften und Leben mit großer gedanklicher Spannkraft aus. Was für eine sprachliche Schönheit in einer Welt, die vergessen hat, dass wir nicht gemacht, sondern geboren sind!' -Marica Bodroži¿ 'Bernhard Malkmus ist ein besonderer Schriftsteller: ein scharfsichtiger Beobachter der Natur, ein feinsinniger Umweltethiker und ein herausragender Sprachstilist.' -Robert Macfarlane Der englische Nordosten ist eine Landschaft, an der sich die systemische Veränderung der Biosphäre durch 250 Jahre technischer und sozialer Revolutionen ablesen lässt: Hier wurden bis vor kurzem die reichsten Kohlevorkommen Großbritanniens abgebaut, hier lagen um 1900 die größten Werften der Welt, hier verändern immer noch riesige Chemieagglomerate den Stoffwechsel der Erde. Umsäumt von der geheimnisvollen Nordseeküste im Osten und düsteren Heidegebirgen im Westen ist dieses englisch-schottische Grenzland, um das schon römische Truppen, irische Missionare, Wikinger, berüchtigte Grenzräuberbanden gekämpft haben, auch ein wichtiges Brutgebiet für zahlreiche Vogelarten. Die 'Himmelsstriche' der Seevögel - so bezeichnet Bernhard Malkmus sowohl die Gegenden, in denen diese Flugkünstler zuhause sind, als auch die Kalligrafien, die sie in die Lüfte zeichnen. Doch seit einiger Zeit wütet in diesem Vogelparadies das Grippevirus, das in der industriellen Tierhaltung hochgezüchtet und von Zugvögeln auf der ganzen Welt verbreitet wurde. Als Malkmus auf seinen Streifzügen immer mehr Kadaver findet, beginnt er, den Tieren ein literarisches Denkmal zu setzen. Himmelsstriche ist die reizvolle Verbindung von Reisetagebuch und Essay, in der Natur- und Kulturgeschichte verwoben werden: Ein Gesang auf das Meer, eine Hymne auf die Anmut und Widerstandskraft der Seevögel, eine Meditation über Heimat und Migration, eine Suche nach Worten der Trauer angesichts der Artenausrottung um uns. Finalist des W. G. Sebald-Literaturpreises.
€ 34,00 -
Uneigentliche Landschaft
In den frühen 1970er Jahren begab sich Richard Mabey auf eine Expedition, die das Genre des Nature Writing nicht nur grundlegend veränderte, sondern wiederbelebte und neu erfand. Denn statt unberührte Landschaften bereiste er jene städtischen Räume, die gemeinhin nicht mit Natur assoziiert werden: Mabey erkundete verfallene Hafenanlagen und verwilderte Bombentrichter, Kanalsysteme und Parkplätze und entdeckte dabei, dass es kaum einen Winkel in unseren urbanen Landschaften gibt, der nicht in irgendeiner Form zum Leben geeignet ist. Uneigentliche Landschaft ist nicht nur 'das Schicksalsbuch einer Topografie die zu sehr fesselt, um sie sich selbst zu überlassen' (Ian Sinclair), sondern eine bewusstseinserweiternde und brandaktuelle Erinnerung daran, wie das, was wir Natur nennen, trotz aller Widrigkeiten an den unmöglichsten und erstaunlichsten Orten überlebt - und gedeiht. Mehr als 50 Jahre nach der Erstveröffentlichung ist dieser Klassiker des Nature Writing und ungewöhnlicher Stadtführer Londons und seiner Vororte endlich auf Deutsch zu entdecken.
€ 34,00 -
Farne
Über kaum eine Pflanze lässt sich sagen, dass sie im Schatten ihre größte Wirkung entfaltet - für den Farn gilt das jedoch im doppelten Sinn: Als Überbleibsel der Urzeit wächst er in lichtarmen Gärten und Wäldern, und im Inneren der Erde haben ihn die Sedimente über Jahrmillionen zu Steinkohle und Erdöl gepresst, deren Verbrennung das menschliche Überleben heute weit mehr bedroht als sein eigenes. Die Zeugung dieser sich im Geheimen fortpflanzenden Gewächse war lange Zeit Gegenstand allerlei Spekulationen. Zauberisches wird ihren Samen nachgesagt: dass sie einen die Sprache der Tiere lehrten und dass, wer dem Teufel begegnet, sich mit ihnen noch einmal freikaufen könne.Im Frühjahr fasziniert stets aufs Neue, wie entlang der Fiederspindel sich jedes Fiederchen einzeln entfaltet und dabei seine fraktale Anordnung offenbart, die als Zeichen absoluter Schönheit gilt - und im viktorianischen England das fern fever mit ausgelöst haben dürfte: eine Leidenschaft für das exzessive Sammeln und Züchten dieser wundersamen Pflanzen, dem Anlegen von Farngärten in Mietskasernen und Heilanstalten und nicht zuletzt dem Import exotischer Arten aus aller Welt. Auf den Spuren dieser sagenumwobenen Geheimnisträger erkundet Solvejg Nitzke alte Friedhöfe, geheime Gärten und den Hinterhof ihres Dresdner Zuhauses. Ergebnis ist das erhellende Portrait einer schattenliebenden Pflanze, die nicht mehr übersehen kann, wer sich einmal zu ihr hinuntergebeugt hat.
€ 22,00 -
Spinnen
Die Spinne, dieses achtbeinige, behaarte Wesen mit seinen rätselhaft unbeweglichen Augen, das seit mehr als 300 Millionen Jahren in Höhlen und auf Bäumen lebt, hat sich tief in unseren realen und imaginären Kellern und Dachböden - und nicht zuletzt dem Unbewussten - eingenistet. Es ist ihr Körperbau, die sie zum ganz und gar anderen Wesen werden lässt.Ganz gleich, ob es sich um Lügengewebe, Hirngespinste oder Netze metaphysischer Spekulation handelt - der seidene Faden, den die Spinne aus Drüsen an ihrem Hinterteil blitzschnell abzusondern vermag, inspiriert dazu, dieses Verhalten als Metapher für vielfältige und auch widersprüchliche Praktiken zu lesen. Und so knüpft Lothar Müller in seinem assoziationsreichen Portrait ein dichtes Netz aus erhellenden und obskuren, auf jeden Fall schillernden Deutungen der fremdartigen, doch allgegenwärtigen Tiere: von Kierkegaard, der mit ihnen über das Dasein spekuliert, zu Spiderman, der doch nie Spinne wird, von Marx, der seine Arbeitswertlehre mit Blick auf die »Spinning Jenny«, die erste Spinnmaschine, und auf die automatischen Webstühle entwickelt, zum Arachne-Mythos als Ursprung des Erzählens als Widerstand, bis zur Künstlerin Louise Bourgeois, die sie als »Maman« in Riesenskulpturen zur großen Beschützerin werden lässt, deren Kokon Platz für uns alle bietet.
€ 22,00